Der Krieg gegen die Orks

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Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Duran am Fr 9 Sep 2011 - 21:16

Duran sah zu Owen auf.
"Wenn er nur betrunken wäre!" lachte Duran leise.
"Ich denke das er morgen nicht nur einen dicken Schädel sondern auch ein schönes Feilchen haben wird oder mein Freund?!"
Dabei klopfte er Rakulur auf die Schulter.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Sa 10 Sep 2011 - 8:12

"Ja Duran, die Feilchen hier wachsen nicht nur aus dem Boden." sagte Rakulur schmunzelnd. "Ich verabschiede mich nun ins Zelt. Ich wünsche euch allen eine erholsame Nacht." Hauptmann grüßte nocheinmal freundlich und ging dann in Richtung seines Zeltes.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 10 Sep 2011 - 9:36

Owen sah Rakulur hinterher und wunderte sich ein wenig.
Dann setzte er sich neben Duran und meinte: "Was war denn los? Ein Veilchen? Gab es Ärger?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Duran am Sa 10 Sep 2011 - 10:50

"Der Trunkenbold da vorne hat meinem Knappen eine Aufgabe gegeben und Pellinor wollte sie nicht ausführen und sagte er würde nur mir dienen. Dann ist dieser Ritter aufgestanden und auf ihn zugegangen. Pellinor hat nach seinem Schwert gegriffen zum Glück hatte er keines dabei und dann hat ihn der Ritter geschlagen. Rakulur kam dazu und streckte den betrunkenen Recken nieder. Nun liegt er da.
Er hätte Pellinor verprügeln dürfen so lange er Lust gehabt hätte. Zum Glück ist er betrunken und wird nichts mehr davon wissen. Wäre er nicht betrunken so hätte er Pellinor weiter schlagen dürfen oder ich hätte ihn in Schutz nehmen müssen. Owen das hätte ich nicht getan! Pellinor hat nach seinem Schwert gegriffen! Verstehst du? Nach seinem Schwert! Wenn er eines gehabt und gezogen hätte wäre es ein Angriff auf den König gewesen! Im schlimmsten Fall wäre er hingerichtet worden!"
Duran trank aus seinem Becher.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Sa 10 Sep 2011 - 11:47

Pellinor verstand die Welt nicht mehr. Er war von einem besoffenen angegriffen worden, rakulur hatte ihn gerettet und dann wurde er von Duran verprügelt. Erst hieß es man darf sich nicht besaufen, dann erwartet man von ihm er soll einem schon stark angetrunkenen noch mehr bier bringen. Er dachte er hatte außnamsweise mal richtig gehandelt, indem er ein totales absinken ins reich des Alkohols verhindert hatte und das wurde ihm zur strafe. Benommen saß er da und wusste nicht was er nun tun sollte. Langsam begann ihm zu dämmern, dass er hier an einem Ort war, wo sich ritter alles erlauben konnten. Er überlegte, was Duran so wütend gemacht hatte. Er hatte an seine Seite gegriffen, ja, doch hätte er NIE sein schwert gezogen. Es war eine reine Reflexhandlung. Oder lag es daran dass er den Befehl verweigert hatte? Pellinor war mit sich selbst im Reinen, er hatte sich (seiner Meinung nach) an den Befehl gehalten. Ok, er hätte vermutlich dem Ritter sein Bier bringen sollen, aber er war, wie Duran höchstpersönlich immer wieder bekräftigte, ein Knappe, kein Diener. Diese Doppelmoral der Amsivaren verstand der Knabe einfach nicht.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 10 Sep 2011 - 13:07

Owen zog zischend die Luft durch die Zähne.
"Ach du Scheiße... und du bist dir sicher, dass es keine Konsequenzen haben wird? Denn wenn doch wirst du mit Sicherheit deinen Knappen verlieren. Ich hoffe, der Trunkenbold erinnert sich wirklich an nichts... aber was hätte Pellinor auch machen sollen? Dass er sich mit dem Schwert wehren wollte war töricht und wäre wohl sein Tod gewesen, aber er kann doch keinem Ritter noch mehr Alkohol zur Verfügung stellen, obwohl er schon sternhagelvoll ist. Das gefährdet uns alle, zudem du ausdrücklich zur Ruhe und Vorsicht geboten hast."

Der Leibwächter seufzte.
"Ich kann den Jungen aber verstehen, wenn er sagt, dass er niemandem ausser dir dient. Es wäre für mich auch nicht in Frage gekommen. Aber ich wäre dem Konflikt möglichst gewaltlos aus dem Weg gegangen... und hätte nicht nach dem Schwert gegriffen. Trotzdem, ich glaube, dass es für Pellinor im Moment einfach schwer ist sich hier zurechtzufinden. Er hat ja schon gesagt, dass bei ihnen in Nituria nicht ganz so viel Wert auf Stände gelegt wird oder auf das angemessene Verhalten... er scheint es nicht so ernst zu nehmen. Ich denke, er wird noch viele Lektionen lernen müssen, ob schmerzhaft, wie jetzt, oder nicht. Aber wie ich bereits anmerkte, ich glaube, er ist im Moment einfach überfordert."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Duran am Sa 10 Sep 2011 - 15:03

"Das mag sein. Nur niemand wirklich niemand hat sich einem Ritter oder einem anderen Adligen zu wiedersetzen. Ich hätte ihn zur Rede stellen können oder ein anderer Ritter. Auch hatte ich keinen Befehl von ihm erhalten können aber niemand der im Rang unter ihm steht. Das bedeutet nicht das ich das Verhalten von diesem Kerl gut finde aber es geht um die Rangfolge. Du weißt das ich nicht als adliger geboren worden bin. Du weißt auch das ich unter uns viel durchgehen lasse weil wir Freunde sind. Aber hier müssen wir uns anpassen und das tun was seit hunderten von Jahren gilt! Er hatte nicht das recht den Befehl zu verweigern."
Duran machte eine Pause. Dann sah er Owen an.
"Ich vertraue dir ab jetzt Pellinor an. In ein paar Tagen unter deiner Aufsicht wird er sich sicher besser zu recht finden."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 10 Sep 2011 - 17:59

Owen runzelte die Stirn.
"Kindermädchen für den Knappen spielen? Naja...", ging ihm durch den Kopf.
Dann nickte er aber und sagte: "Gut, so soll es sein. Und ich muss dir natürlich zustimmen, dass das Verhalten des Jungen unentschuldbar war. Es hätte gar nicht so weit kommen dürfen."

Dann schlug er Duran freundschaftlich gegen die Schulter und meinte:
"Ich finde übrigens, dass du dein Werk als Ritter ganz ausgezeichnet verrichtest. Vielleicht bist du nicht als Ritter geboren, aber du bist auf jeden Fall geboren um zum Ritter zu werden. Und den Knappen kriegen wir auch schon auf die richtige Bahn."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am So 11 Sep 2011 - 10:53

Pellinor saß immer noch benommen auf dem Boden und wusste nicht so recht was er nun tun sollte. Er sah dass Duran und Owen sich unterhielten. Er betastete sein Gesicht, dass langsam anschwoll. "na toll", dachte er sich, "hoffentlich ist das bald wieder weg." Schließlich sah er wie Owen auf ihn zukam. Pellinors Herz rutschte in die Hose, als er den Gesichtsausdruck des Leibwächters sah.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am So 11 Sep 2011 - 12:48

Noch bevor Owen bei Pellinor angekommen war löste sich aus der Dunkelheit der Nacht eine Gestalt.
Es war Heladir, der Freund von Owen, welcher, wie immer, ganz in Weiß gekleidet war. Er setzte sich neben Pellinor und meinte leise:

"Ganz ruhig, ich schau mir das mal an...", meinte Heladir und tastete vorsichtig das Gesicht ab. "Keine Sorge, das geht wieder vorbei... und wenn ich...", er griff mit den Fingern in einen seiner Beutel und holte eine weiße Paste heraus, welche er Pellinor auf die geschwollenen Stellen im Gesicht schmierte, "... wenn ich das hier drauf tue... da geht die Schwellung schnell wieder zurück. Du kannst froh sein, dass nichts gebrochen ist."

Doch dann fiel Heladir etwas auf. Er hatte schon jahrelange Erfahrung als Heiler, er war ein Meister seines Faches und sein Gefühl täuschte ihn nur selten. Hela hatte bemerkt, dass Pellinor sich häufiger ans Knie gegriffen hatte und dabei sehr besorgt ausgesehen hatte.
"Das Knie... was ist damit?", fragte er mit einem ernsten Blick.

"Später, Helfarion. Später.", meinte Owen und legte seinem Freund die Hand auf die Schulter. Helfarion... den Namen hatte Heladir sich ausgesucht, damit niemand seinen wahren Namen kannte... denn wer seinen wahren Namen kannte konnte über ihn befehlen. Nur Owen und Asdis wussten, dass Heladir der wahre Name des Gestaltwandlers war. Vor ihren Freunden nannten sie ihn also Helfarion.
"Danke, dass du dich um Pellinor gekümmert hast... jetzt aber geh schlafen. Auch du brauchst deine Ruhe."

Der Heiler verneigte sich und ging wieder in Richtung Wald.
Als sein Freund weg war sah Owen den Knappen an.
"Tja, Junge... jetzt wirst du wohl mit mir Vorlieb nehmen müssen. Der Ritter hat dich mir unterstellt, damit ich dir die ganzen Sitten und Bräuche etwas näher bringe."
Er klopfte Pellinor auf die Schulter.
"Auch, wenn du jetzt nicht alles verstehst, du wirst es lernen, dafür werde ich sorgen. Aber jetzt sag mir, was dich dazu bewegt hat diesem Kerl zu widersprechen und sogar nach deinem Schwert zu greifen?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am So 11 Sep 2011 - 13:20

Pellinor betastete sein Gesicht. Die schwellungen gingen schnell zurück. Dann blickte er zu Owen auf. "Ich habe auf meinen Reisen schlechte Erfahrungen mit Menschen dieser Art gemacht. Sie sind aggressiv, und wenn dann noch der Alkohol und die Angst vor der Schlacht dazu kommen sind sie zu allem fähig. Ich hätte mein Schwert nie gezogen, glaubt mir. Der Griff an die Seite ist das beruhigenste in diesem Moment, und vom Gegenüber immer als warnung angesehen. Wäre Rakulur nicht dazwischen gefunkt hätte ich mich vermutlich umgedreht und wäre zu Duran gelaufen. Oder zur Wache, oder zu irgendwem der hier Macht hat. So doof bin ich nicht dass ich einen Adeligen töte. Aber ich habe auf meiner Reise hierher gelernt, dass ein schwert, welches eine halbe Elle aus der Scheide gezogen ist oft mehr Eindruck macht als eine Drohung "ich gehe zu der und der Macht". Aber ihr müsst mir glauben, ich hätte NIE hand an diesen Mann gelegt.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am So 11 Sep 2011 - 23:02

Owen sah Pellinor an und meinte:
"Du meinst, du hättest nie Hand an ihn gelegt, wenn du dazu gekommen wärst. Hättest du nämlich tatsächlich ein Schwert gezogen wärst du mit Sicherheit nicht mal dazu gekommen es zu heben, denn dann hätte Duran dich erschlagen."
Dann sah er etwas milder drein:
"Wir wollen auch gar nicht zum Ausdruck bringen, dass du dumm seist. Das bist du nämlich mit Sicherheit nicht. Aber du musst dir einfach noch die Umgangsformen, welche angebracht und notwendig sind, aneignen. Sonst wirst du sehr schnell sehr viele Probleme bekommen. Und das will ich dir gerne ersparen."

Er atmete kurz durch.
"Das nächste Mal tust du einfach was dir gesagt wird... denn auch, wenn du nicht sein Knappe bist bist du leider in der Pflicht dem Adel zu dienen. Egal welchem. Und ich empfehle dir für nächstes Mal: Bring ihm, was er will und beschwere dich danach bei Duran. Denn dann hast du nichts falsch gemacht und der Pöbel wird die Konsequenzen spüren. Es gibt viel elegantere Wege einen Konflikt zu lösen als die direkte Konfrontation... ein bisschen Gift im Essen, ein Dolch im Bett... und keiner wird wissen, wer es war."
Owen grinste hämisch.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Mo 12 Sep 2011 - 21:04

Pellinor blickte den Leibwächter erstaunt an. "ihr wollt aber nicht dass ich eure Pläne durchführe? seid dem tod meines Herrn bin ich solchen hinterhalten eher abgeneigt". Dann sah er den Leibwächter dankbar an. er senkte seine stimme etwas. "ich finde das sehr freundlich von Euch mir zu helfen. ICh hoffe ich strapaziere Eure Geduld nicht zu sehr. Amsivar ist einfach so anders als Nituria... Ich komme mir vor wie ein Ork im Glaserladen. Hier ist alles..." er hielt inne. "anders."

dann sah er schnell wieder zu boden

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Mo 12 Sep 2011 - 21:14

Owen klopfte seinem Schützling kollegial auf die Schulter.
"Das mit den Plänen war ein Spaß... und ob du meine Geduld strapazierst oder nicht, das lass mal meine Sorge sein. Dass Amsivar anders ist als Nituria haben wir in den letzten Tagen immer öfters an deinem Verhalten bemerkt und das ist auch der Grund, warum ich dir helfen werde dich in diesem Wirrwar aus Titeln und Formalitäten zurecht zu finden."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Di 13 Sep 2011 - 8:32

Die Nacht verlief ruhig...

Rakulur packte am nächsten Morgen sein Pferd als er beobachten konnte das dass Pferd des Ritters von gestern bis zuletzt stehen blieb. Der Trunkenbold kam nach einer Weile aus dem Zelt und ließ es durch seine Diener abbauen. Auf seiner linken Kopfhälfte trug er ein Tuch mit dem er sein Auge verdeckte. Dem Hauptmann sprang ein leichtes grinsen ins Gesicht. Er stieg auf das Ross und lenkte es in Richtung von Duran.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Idena am Di 13 Sep 2011 - 9:20

Während alles aufstand und sich rüstete, näherte sich dem Lager mit hoher Geschwindigkeit ein Reiter. Schon von weitem war zu erkennnen, dass er die Farben Amsivars trug, grün und schwarz.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Di 13 Sep 2011 - 13:12

Pellinor war einer der ersten die Aufstanden. Er wollte etwas gut machen und beschloss daher Durans Rüstung auf Vordermann zu bringen. So ließ er sich von der Nachtwache wecken und schlich in Durans Zelt. Aus dem Vorzelt holte er Die Rüstung seines Herrn. Um nichts zu riskieren befestigte er ein Stück Pergament an dem Ständer mit der Aufschrift "Reinige die Rüstung. Frühstück findet Ihr unter dem Lederstück auf dem Esstisch. Pellinor"

Dann ging er los, setzte sich an ein Feuer und begann die Rüstung zu polieren, zu Ölen und zu säubern. Plötzlich bemerkte er im Kettenhemd einen Kaputten Ring. Er wusste dass dies das gesammte Hemd destabilisieren konnte und dass Durans Tod sein könnte. Er blickte auf. Ein Stallbursche, vielleicht 12 Sommer alt lief an ihm Vorbei. "Geh und hol den Feldschmied! Und wenn er noch schläft weck ihn und sag es geht um Durans Rüstung. Lauf!"

Damit setzte er sich hin und begann die Scharniere des Helmz zu Ölen.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Di 13 Sep 2011 - 16:50

Owen wachte auf, weil jemand in seinem Zelt stand.
Sofort zog er sein Jagdmesser unter dem Kopfkissen hervor und hielt es abwehrend in Richtung des unangekündigten Besuches.

"Beruhige dich, mein Freund.", raunte eine angenehme Stimme, "Und steh auf. Du solltest dir etwas anschauen."

Owen atmete erleichtert durch, stand auf und kleidete sich ein. Die Kleidung war etwas dicker, morgens war es in Amsivar oftmals recht kühl, so wie heute.
Als er sich angezogen hatte verließ er mit Heladir sein Zelt und ging sofort los zum Lagerfeuer.
Seine eigentlich schlechte Laune, die er morgens immer hatte, wenn man ihn zu früh anquatschte, wurde schlagartig erhellt, als er sah, was Pellinor da tat.

"Heda, Schützling. Ich sehe, du pflegst Durans Rüstung?", meinte er, als er sich neben den Jungen setzte, "Löblich, löblich. Hoffen wir mal, dass dir das ein Pluspunkt einbringt."

Nach einiger Zeit und mehreren Tassen Kaffees sattelte Owen die bildhübsche Haflingerstute, welche Asdis ihm mitgegeben hatte.
Er seufzte kurz.
Er vermisste seine Frau und machte sich viele Gedanken, ob er sie noch einmal wiedersehen würde... er hoffte es inständig, aber zu sicher wollte er sich auch nicht sein. Man wusste schließlich nie, wie die Orks sich schlagen würden.
Scalli brummelte aufmunternd und hob ihre Nüstern vor Owens Gesicht, sodass er ihr in die Nasenlöcher pusten konnte.
Neugierig schnüffelte Scalli und schüttelte kurz den Kopf.

Als er fertig war das Pferd zu bepacken sah er sich um. Rakulur war bereits dabei sein Pferd zu beladen und Owen grüßte ihn freundlich.
Dann schaute er kurz, wehmütig zurück in Richtung Bärenfels, als er den Boten bemerkte, welcher sich ihnen rasch näherte.

Er trug die Farben Amsivars und peste nur so auf sie zu... anscheinend hatte er es ausgesprochen eilig.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Idena am Di 13 Sep 2011 - 20:48

Vor Owen bracht der Reiter sein Pferd grob zum Stehen. Er war ungerüstet und außer einem Schwert trug er keine Waffen.

"Ich suche Ritter Duran." sagte er. "Ich habe eine Botschaft für ihn."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Di 13 Sep 2011 - 21:25

Owen sah den Boten an und sagte:
"Komm erst mal zu Atem und dann komm mit, ich werde dich zu ihm führen."

Er wartete kurz, bis der Bote durchgeatmet hatte, lenkte dann Scalli in Richtung von Duran und meinte:
"Was ist denn los?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Di 13 Sep 2011 - 22:09

Pellinor hob den Kopf und lächelte als er das Lob Owens hörte. Er bewunderte diesen Mann, und würde ihn nur allzu gerne als Freund. Dauerhaft. Er nahm sich vor sich beim Erlernen der Umgangsformen viel mehr Mühe zu geben. Doch nun interessierte ihn was der Bote von Duran wollte. Das gehetzte Gesicht des Mannes lies nichts gutes vermuten. Doch nun war Durans Rüstung wichtiger. Pellinor hatte gute Hoffnung, dass sein Herr gute Laune hatte, der Junge hatte seinem Herrn einen durchaus nicht zu verachtenden Teil seiner Frühstücksration gegönnt, wohl Wissend dassein Satter Duran ein Freundlicher Duran ist.

Er grinste kurz, dann polierte er weiter die Armschienen.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Mi 14 Sep 2011 - 18:06

"Heda, Pellinor!"
Khalid wusste von seinem Kameraden bei der Wache, dass er den Knappen hier finden würde.
"Hast du was dagegen, wenn ich mich zu dir geselle? Das heißt, wenn du mich nicht gleich aufschlitzt, weil ich ausm Maul ein bisschen nach Branntwein rieche. Ein Soldat muss sich nachts auch warmhalten. Ich muss mein Kettenhemd flicken; es hat schon wieder einige Löcher."

Schnell fügte er hinzu:
"Keine Angst, ich meins nicht so. Und mein Kettenhemd repariere ich natürlich selbst, ich hab immer einige Ringe und meine Zangen dabei. Ich suche nur etwas Gesellschaft, ich bin die Selbstgespräche leid."

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Mi 14 Sep 2011 - 18:12

Pellinor lächelte den Soldaten freundlich an. "gerne, setzt Euch zu mir. Ich bin auch gerade mit Rüstkram beschäftigt, da können wir uns unterhalten. Und ich müsste hier noch irgendwo..." Er bracht ab, kramte in seiner Ledertasche. Dann tauchte er wieder auf und hielt triumphierend einen Honigkuchen in die Höhe. "...das hier haben. Habt ihr Interesse an etwas süßem? Keine sorge, hab ihn nicht geklaut oder so, habe mein letztes Kupfer für n paar extrarationen ausgegeben". Er grinste den Soldaten erwartungsfroh an.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Mi 14 Sep 2011 - 18:53

"Bei Mutters geflochtenen Achselhaaren! Honigkuchen! Den hab ich nicht mehr gesehen, seit ich aus Astranat wegbin. Natürlich greif ich da gerne zu!
Und mach dir nichts aus der Geschichte mit dem betrunkenen Ritter; ich hab zufällig ein bisschen was gehört. Wenn du meinen Rat hören willst" -

Khalid blickte sich um, um sicher zu sein, dass sie allein waren und senkte die Stimme zu einem Flüstern -

"Du kannst dich jetzt gegen diese oder jene Schikane nicht wehren und musst sie wohl oder übel ertragen. Aber wenn du nicht gleich alles falsch machst, wird für dich früher oder später der Ritterschlag kommen. Sammle deinen Zorn, wenn du wieder schikaniert wirst, merke dir jeden einzelnen Hieb, jeden Peitschenknall, jeden Tritt so gut es geht. Sammle und pflege den Zorn - füttere und tränke ihn, wie ein treues Schlachtross. Du wirst es irgendwann jedem heimzahlen können. Und übe dich bis dahin so oft es geht mit dem Schwert - später kannst du Genugtuung verlangen und die Ritter, die dich jetzt fertigmachen, werden winseln und fiepen, wie kleine Ferkelchen, weil sie dich fürchten und ihnen ihr xeengefälliges Leben zu lieb ist, um sich erneut mit dir zu messen. Sie werden es hassen, sich mit dir einen Feind gemacht zu haben."

Khalid biss ein großes Stück des Kuchens ab, ehe er wieder zu seinen Zangen griff, um die Ringe zurechtzubiegen. Er fuhr unhöfisch kauend und schmatzend fort:

"Nunja. Verzeih, wenn ich etwas sehr offen spreche - das war immer schon meine Schwäche - eine Urkunde bestätigt mir das sogar noch." Er musste sich ein Grinsen verkneifen.
"Aber es gibt zu wenig gerechtes Volk da oben. Wir Soldaten sehnen uns nach mehr Durans und Pellinors, Befehlshaber und solche, die es werden sollen, denen Ehre und Anstand und vor allem Freundschaft noch etwas bedeuten. Jeder fühlt sich sicherer an der Seite eines Freundes, der sein Handwerk versteht, als an der Seite eines Trunkenboldes, der die ganze Nacht gezecht hat. Da ist es egal, ob dieser Freund sich Ritter oder Knecht nennen darf."

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Gast am Mi 14 Sep 2011 - 20:03

Pellinor lachte und schlug seinem Kammerad auf die Schulter. "Na dann wird der später wohl mal mein Schwert zu spüren kommen. Allerdings hoffe ich erstmal ruhe von ihm zu haben."

Doch diese Hoffnung wurde nicht erfüllt. Nachdem Pellinor gerade die zweite Armschiene hervorholte um sie gründlich von jedem Rost zu befreien sah er eine Gestalt auf sich zuwanken. "O nein!" dachte der Knappe sich, als er den Wüterich von gestern direkt auf sich zusteuern merkte. Pellinor machte sich auf ein Riesendonnerwetter bereit. Doch dazu sollte es nicht kommen. Der Recke ging auf Pellinor zu, dieser erhob sich schnell dienstbereit. als der Ritter vor dem Jungen stand holte er mit der Hand aus- und schlug Pellinor kräftig auf die Schulter. Dabei grölte er: "Junge, was war das für ein Zeug was du mir gestern gebracht hast? Das war das beste Bier was ich je bekommen habe! Hat mich umgehauen wie sonstwas. Wo zum teufel hast du das nur her bursche!"

Pellinor guckte erst überrascht, dann grinste er. "Der hauptmann Rakulur hat es mir empfholen. Ich werde ihm ausrichten dass die Blümchen gut wachsen. Ich meine natürlich den Hofpen." Der ritter warf pellinor noch 2 Kupferstücke zu, dann ging er grinsend weiter. Pellinor besah sich das geld, meinte dann grinsend zu khahild: "der ritter hat uns gerade 2 weitere kuchen spendiert"

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