Weidenhain

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Weidenhain

Beitrag  Landraik am Sa 5 Aug 2017 - 11:19

Landraik hatte das nötigste gepackt und die kleine Karawane machte sich im Burghof bereit aufzubrechen. Der Ritter stieg auf sein Pferd und ritt langsam an die Spitze des Zugs. "Bereitmachen!" Befahl Landraik schließlich und die Männer und Frauen machten sich bereit aufzubrechen. Kurze Zeit später machte sich der Zug auf den Weg.

Langsam zog sich die Kolonne durch das Tor der Burg Bärenfels. Es waren zwei Wagen und sechs Männer aus Bärenfels die ihn begleiten, denn der Weg durch die Ländereien nicht immer sicher. Den Winter über waren Wegelagerer und Orks immer wieder auf den Straßen und der Ritter wollte nichts riskieren. Außerdem patrouillierten sie so gleich den Weg und konnten so für Ordnung sorgen. Im Winter war oft deutlich weniger Verkehr auf den Straßen und man hörte nur selten von den Dörfern. Vielleicht ergab es sich auch letzte Ausstände der Steuern einzutreiben. Nach kurzer Zeit erreichten sie die ersten Hügellande so, dass die Burg schon bald nicht mehr so oft zu sehen war. Schließlich erreichten sie den Waldrand, den Punkt an dem Landraik vorerst das letzte mal die Burg des Barons sehen konnte. Er wendete sein Pferd und blickte fast Wehmütig zurück, doch die Freude darüber endlich sein Lehen zu bereisen und zu bewirtschaften überwog. Er verabschiedete sich im Geiste nochmals und schloss wieder an die Spitze der Karawane auf.
Ihre Reise führte sie durch Wälder, Felder und Weiden. Sie kamen nur langsam voran weshalb sie noch auf dem direkten Gebiet des Barons ihr erstes Lager aufschlugen. Das Land und seine Bevölkerung erwachte erst langsam wieder zum Leben nach solch einem harten Winter, weshalb Landraik sich dazu entschied ein Lager am Straßenrand aufzuschlagen statt die nächste Gaststätte zu suchen. Sein Trupp war groß genug um dies auch sicher tun zu können. Die Nacht war unspektakulär, doch sie merkten, dass es in der Nacht noch kalt wurde. Auch dem Ritter kam in der Nacht mal der Gedanke, dass eine Gaststätte vielleicht angenehmer gewesen wäre, doch so kamen sie schneller voran.
Früh am Morgen brachen sie ihre Zelte ab und zogen weiter ihren Weg entlang.
Nachdem nun wieder ein halber Tag vorbei zog konnte der Trupp sehen wie sich langsam die Landschaft änderte. Immer öfter waren kleine Haine zu sehen die Zwischen Feldern und kleinen Bächen hervorstachen. Nach einiger Zeit wurde der Weg dem sie folgten von einem Bach begleitet. Landraik wusste es würde nicht mehr lange dauern bis er sein Lehen erreicht hat.
Am Ende diesen Tages erreichten sie Schließlich die Grenze und das Gasthaus "Wanderlust" dass grade hinter der Grenze zu seinem Lehen war. Die Männer und auch Landraik war froh, dass sie diese Nacht in einem Gasthaus zur Ruhe kommen können. Langsam bewegten sich der Trupp auf das Gausthaus zu.
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Re: Weidenhain

Beitrag  Der Herold des Königs am Sa 5 Aug 2017 - 18:10

Als Sir Landraik gerade von seinem Pferd stieg hörte er seine Geleitwache rufen "He! Was willst Du hier?" 

Ein junger Mann steuerte auf Landraik und seine Mannen zu. 

"Bitte, Sire. Dreht um! Hier gibt es nur den Tod für jeden Reisenden!"
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Re: Weidenhain

Beitrag  Landraik am Sa 5 Aug 2017 - 18:29

Landraik musterte den jungen Mann. Instinktiv griff er an den Griff seines Schwertes.

"Was redest du da für Zeug junge?"
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Re: Weidenhain

Beitrag  Der Herold des Königs am Sa 5 Aug 2017 - 20:49

Der Junge atmete tief durch. 
"Sire, wenn ich es Euch sage... in Weidenhain herrscht der Tod. Die Menschen... sterben nach Tagen auf der Latrine elendiglich. Ein Feldscher sprach von etwas... namens Cholera."
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Re: Weidenhain

Beitrag  Landraik am Sa 5 Aug 2017 - 22:51

"WAS?" Entfuhr es dem Ritter. "Wie kann das sein? Wo ist dieser Feldscher?" Landraik deutete den Männern abzusitzen und sich hier einzuquartieren. "Geselle dich zu uns und Berichte mir genau was und vor allem wo diese Ereignisse passieren!"
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Beitrag  Der Herold des Königs am Sa 5 Aug 2017 - 23:00

Der Bote setzte sich zu dem Ritter und atmete ein paar Mal tief durch. 
"Sire, es ist furchtbar. Auf Euren Landen tobt die Krankheit... hunderte sind bereits krank und nur die Götter wissen wie viele schon gestorben sind. Nur ein paar wenige Teile von Weidenhain sind noch sicher. Eure Burg ist bisher frei von der Seuche."

Er nahm einen Schluck aus seinem Trinkschlauch.
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Beitrag  Landraik am So 6 Aug 2017 - 20:13

"Die Burg ist noch frei von der Seuche? Wo befindet sich dieser Feldscher?" Fragte der Ritter während er überlegte was er über diese Krankheit wusste. Vermutlich nicht genug. Wo ist Finja? Sie könnte er nun gut gebrauchen.
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Beitrag  Der Herold des Königs am So 6 Aug 2017 - 20:24

"Der Feldscher befindet sich inmitten des Dorfes Perlwasser, wo er versucht ein Gegenmittel zu entwickeln... aber je öfter ich ihn sehe, desto zermarterter scheint er..."
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Re: Weidenhain

Beitrag  Landraik am So 6 Aug 2017 - 21:00

"Nun gut." Murmelte Landraik mehr zu sich als zu dem Mann ihm gegenüber. Er nahm sein Schreibzeug zur Hand und begann zu schreiben.

-------
Ich schreibe euch in großer Not. Scheinbar sind in einigen Dörfer Weidenhains die Cholera ausgebrochen. Der hiesige Feldscher versucht sein bestes jedoch befürchte ich wird dies ohne Hilfe von Finja und anderen Heilkundigen nur schwer der Situation Herr zu werden. Ich werde mich auf meine Burg Weidenhain zurückziehen. Dort ist die Krankheit laut Berichten noch nicht ausgebrochen.
Euer ergebene Landraik
-------

Er versah den Brief mit seinem Siegel und gab ihn an einen seiner Männer weiter. "Reite morgen früh sofort und so schnell wie möglich zum Baron und händige ihn ihm aus."

Schließlich wandte er sich wieder dem boten zu. "Kommst du aus einem der infizierten Gegenden?"

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Beitrag  Der Herold des Königs am So 6 Aug 2017 - 21:23

Der Junge schüttelte den Kopf. 
"Nein Sire. Ich wurde extra geschickt, weil ich noch gar nicht krank sein kann."
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Re: Weidenhain

Beitrag  Landraik am So 6 Aug 2017 - 21:42

"Gut. Dann warte hier und warne anreisende beziehungsweise beschreibe der hoffentlich bald kommenden Unterstützung den Weg zur Burg." Erklärte ihm Landraik.

Dann stand der Ritter auf "Wir werden morgen früh weiter zur Burg aufbrechen. Jetzt werden wir uns jedoch ausruhen und morgen früh direkt aufbrachen."

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Beitrag  Landraik am Mo 7 Aug 2017 - 11:30

Am frühen morgen erwachte Landraik in seinem Zimmer. Die erste Frühlingssonne schien durch die Spalten der Fensterläden. Es war eine unruhige Nacht, denn die Krankheit geisterte in seinen Träumen und bescherten ihn einen unruhigen Schlaf. Dafür war er jedoch gut erholt. Er stand auf, streckte sich und zog sich zügig an.
Er richtete seine seinen Schwertgurt und ging aus dem Zimmer. Die Soldaten waren ebenfalls schon wach und man hörte ihre Gespräche von oben. Landraik ging die Treppe herunter und gesellte sich zu ihnen. "Guten Morgen Sire." kam es von den Soldaten respektvoll aber vertraut. "Guten Morgen." erwiderte der Ritter und setzte sich zu ihnen. Er blickte auf den Tisch und erfreute sich dem Frühstück. "Sire, ich werde nun aufbrachen und euren Brief zum Baron bringen." meldete einer der Soldaten, der aus dem Gasthaus eilte, nachdem der Ritter ihm bestätigten zunickte.

Dreißig Minuten später hatte Landraik die verbleibenden Männer vor den Ställen versammelt und sie bereiteten die Pferde vor. Er selbst war noch im Gasthaus und wartete darauf den Wirt und den Boten zu sprechen um sie nach dem besten und sichersten Weg zu fragen um zur Burg zu kommen.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Mo 7 Aug 2017 - 14:48

Der Wirt, ein stämmiger Mann der als Holzfäller auch  nicht weiter aufgefallen wäre, kam zu Sir Landraik und verneigte sich. Genau wie der Botenjunge.
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Beitrag  Landraik am Mo 7 Aug 2017 - 18:50

Landraik begrüßte die Zwei nickend. "Sagt mir bitte den besten Weg um zur Burg Weidenhain zu gelangen. Ohne durch die Gebiete zu reisen die durch Krankheit geplagt werden.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Mo 7 Aug 2017 - 19:09

Der Junge überlegte kurz und sagte dann:
"Ganz werdet Ihr nicht drum herum kommen durch Gebiete zu reisen, in denen die Krankheit schon tobt. Aber wenn Ihr euch nach Vierufer aufmacht und von dort aus zur Burg reitet, dann ist die Gefahr vermutlich am geringsten. Dort leben die wenigsten Menschen."
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Beitrag  Landraik am Mo 7 Aug 2017 - 20:47

"In Ordnung. Ich danke dir. Dann bleibe hier und halte die Stellung. Wir werden dann zur Burg reisen." Landraik drehte sich mit diesen Worten um und trat zu seinen Männern die an den Ställen alles vorbereitet hatten.

"Wir werden die infizierten Gebiete nicht völlig umgehen können. Besonders dort ist es wichtig dass wir zügig weiterziehen und vorerst auf gewissen Abstand zu den erkrankten bleiben. Jedoch keine kampfhandlungen! Wir ziehen uns dann zurück und suchen einen anderen Weg. Außerdem werden wir in diesen Gebieten keine Nahrung oder Wasser annehmen. Also müssen wir mit dem auskommen was wir haben. Auch die Pferde sollten dort nicht getränkt werden. Nur unsere eigenen Vorräte werden genutzt!"

Landraik schwang sich auf sein Pferd und führte den Trupp wieder an.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Fr 11 Aug 2017 - 18:54

Landraik war gut eine halbe Tagesreise unterwegs gewesen, als sein Tross an den ersten Dörfern und Städten vorbeikam, die ganz offensichtlich unter der Seuche zu leiden hatten.
Außerhalb der Stadtmauern einzelner Ortschaften lagen Leichen aufgehäuft. Angehörige standen weinend vor dem was einst ein Vater, eine Mutter, ein Sohn, eine Tochter war. Nun wurden sie dem Feuer überantwortet, damit die Krankheit sich nicht weiter ausbreiten konnte.

Die Männer des Ritters wurden etwas unruhig.
Wo führte er sie da hin?

Doch das Murren hielt nicht lange an, als sie kurz vor Einbruch der Dämmerung in Weidenhain ankamen.
Die Burgmauern ragten weit über ihre Köpfe, als sie über einen schmalen Zuweg auf das Bauwerk zuritten.
Es war von fast allen Seiten von Wasser umgeben, welches je nach Witterung und Jahreszeit mal höher und mal weniger hoch stand. Einzig der Zuweg ermöglichte es im Moment noch zur Burg zu gelangen. Die Niederschläge der letzten Zeit hatten ihr übriges getan um die Flüsse über die Ufer treten zu lassen.

Als Landraik kurz vor dem Tor war wurde es an schweren, eisernen Ketten heruntergelassen. Einige Wachen bildeten eine Gasse und verneigten sich, als der Ritter an ihnen vorbeiritt.
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Beitrag  Landraik am Mo 14 Aug 2017 - 9:52

Landraik ritt an der Spitze des Tross durch das Tor und blickte sich um. Er war beeindruckt von seiner neuen Heimat. Er konnte zwar schon früher einmal eine Burg sein Zuhause nennen, doch sein Exil in Amsivar wurde mit der Zeit seine Heimat. Mittlerweile fühlte er sich in Amsivar so, als wäre er schon immer hier gewesen, doch kamen in ihm die Erinnerungen an sein altes Land wieder zu Vorschein. Diese Burg war jedoch deutlich anders zu der Burg in den Bergen die er damals als seine Heimat bezeichnet hatte. Diese Burg war jedoch ziemlich genau das Gegenteil. Von Wasser umgeben und kaum ein Hügel in der Sichtweite. Solche Weiten war er nicht so gewohnt. Allein der See und die Flüsse die in ihn münden boten schon einen weiten Blick um die Burg. Die Mauern selbst verhinderten jedoch, dass man diese Aussicht vom vorderen Burghof bewundern konnte. Deshalb ging der Blick des Rittern zum hinteren Torhaus und dem anschließenden Burgfried mit seiner separaten Mauer. Die roten Dachziegel der Türme und anderen Gebäude gaben in der wärmenden Frühlingssonne eine angenehme Ausstrahlung.

Landraik führte den Tross in die Mitte der Vorderen Hofes und stieg von seinem Pferd ab und drückte einem seiner Männer die Zügel in die Hand.

"Ich möchte mit dem Heiler sprechen. Außerdem brauche ich eine Auflistung über das Land und seine Bevölkerung." sprach der Ritter zu den Wachen der Burg. Dann wandte er sich an seine mitgebrachten Soldaten. "Sorgt dafür, dass die Vorräte separat eingelagert werden und lasst meine persönlichen Sachen in meine Gemächer bringen. Danach ruht euch aus, doch wäre es sinnvoll, dass ihr innerhalb der Burgmauern bleibt."
Er selbst ging zum Wachhauptmann.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Mo 14 Aug 2017 - 22:01

Die Soldaten taten wie geheißen, brachten Landraiks Sachen in seine Gemächer und machten das Beste aus der Zeit.
Sie spielten Mühle, Karten und würfelten.

Als Landraik nach dem Hauptmann der Wache suchte kam er an vielen Posten vorbei. Einige der Mannen trugen Masken vor dem Gesicht. Rein vorsichtshalber, wie sie sagten.
Der Hauptmann saß über seinem massiven Eichenschreibtisch gebeugt in seiner Stube.
Augenringe zeichneten sein Gesicht.
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Beitrag  Landraik am Mi 16 Aug 2017 - 9:53

Landraik trat in die Stube des Hauptmanns. "Bericht Hauptmann. Wie ist die Lage?"
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Beitrag  Der Herold des Königs am Mi 16 Aug 2017 - 18:52

Der Hauptmann sprang sofort auf, als er Landraik wahrnahm.
"Sire.", sagte er und verneigte sich tief.

Dann hob er an:
"Die Lage ist gelinde gesagt erschütternd."

Er trat einen Schritt vom Tisch weg, so dass Landraik eine darauf liegende Karte sehen konnte.

Darauf eingezeichnet war das Lehen Weidenhain und die Dörfer die dazu gehörten.
Große rote Markierungen schienen Gebiete zu markieren, in denen die Krankheit bereits wütete.

Landraik erkannte das Problem.
Da war viel rot auf der Karte.

"Viele Dörfer sind hart getroffen worden. Berichte von Bewohnern einiger Siedlungen sprechen davon, dass wir stellenweise einen Verlust von mindestens der Hälfte der Dorfbewohnern beklagen müssen. Aus anderen Dörfern gibt es überhaupt keine Meldungen... wir vermuten das Schlimmste. Der Medicus der vor einiger Zeit hier angekommen ist scheint nur langsam Fortschritte zu machen bei der Bekämpfung der Plage. Aber er sagt, dass es nicht hilft, wenn man die Krankheitszeichen bekämpft, sondern dass vor allem die Ursache gefunden und bekämpft werden muss."
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Beitrag  Landraik am Do 17 Aug 2017 - 20:25

Landraik studierte die Karte. Er blickte eine Weile auf die Karte, dann blickte er auf und schaute zum Hauptmann. "Ich muss mit diesem Medicis sprechen ... wo kann ich ihn finden? Oder kann er her kommen?" Noch bevor der Hauptmann antworten konnte fuhr er vor. "Die Burg sollte jedoch weiterhin geschützt bleiben, also müssen unsere Vorräte gesichert werden. Gibt es in der näheren Umgebung ebenfalls einen Ausbruch der Seuche? Dann sollte das Wasser vorerst abgekocht werden bevor es getrunken werden kann. Auch für die Verarbeitung mit Wasser sollte es abgekocht werden. Doch die Brunnen der Burg sollten gutes Wasser bringen." Soweit hatte er es noch in Erinnerung nach den Gesprächen mit Finja und anderen Heilern die er auf seinen Reisen kennenlernen durfte.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Sa 26 Aug 2017 - 18:55

Der Hauptmann nickte und wandte sich kurz ab.
"Ich werde gleich nach ihm schicken lassen. Elorn, lauf und bring den Medicus her. Sir Landraik will mit ihm sprechen."

Dann drehte er sich wieder zum Ritter.
"Das Wasser aus den Brunnen hier in der Burg scheint in Ordnung zu sein. Bevor die Seuche ausgebrochen ist wurde hier auch fleißig davon getrunken und es ist nichts passiert. Vorsichtshalber haben die Köche und Bediensteten aber schon angefangen alles abzukochen, was sie schöpfen. Vielleicht sind wir auch deshalb bisher verschont geblieben. In der näheren Umgebung gibt es Ausbrüche - hier aber nicht."


Es vergingen nur knapp 5 Minuten, dann klopfte es an der Tür.
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Beitrag  Landraik am Mi 30 Aug 2017 - 8:57

"Herein!" sprach Landraik bestimmend doch in Gedanken während er die Karte studierte.
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Beitrag  Der Herold des Königs am Mi 30 Aug 2017 - 21:48

Die Tür geht auf und ein hagerer, hoch gewachsener Mann mit einer Glatze und einer Sehhilfe aus Horn mit dicken Gläsern, die mittels Lederriemen auf seiner Nase gehalten wird tritt ein. Seine Gewandung ist schlicht und funktional gehalten. Kein überflüssiger Krimskrams, kein Gebamsel.

Auch, wenn sein erster Anblick obskur erscheinen mag, so strahlt er eine Ruhe und Professionalität aus, die es dem Betrachter gänzlich abwegig erscheinen lässt über diesen Mann zu feixen.

"Sire, es freut mich Euch persönlich kennen zu lernen... und das auch noch gesund.", sagt er, während er sich verneigt.
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