Salome Reuss

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Salome Reuss

Beitrag  Salome Reuss am Mi 15 Jun 2016 - 11:00

Hallo ich bin Birte, studiere zusammen mit Kutte Biologie und bin 22 Jahre alt.
Ich bin noch nicht so lange in der Szene (letztes Jahr das erste Mal auf nem Con) und hoffe auf euer Verständnis und eure Unterstützung, wenn ich trotz der Unterstützung von Kutte, Konrad und Alex mal patzen sollte.

IT:
Mein Name ist Salome Reuss und gehöre zu einer der alten Familien Balihos oder vielmehr gehörte.
Jetzt ist ja keiner mehr übrig. Als Schülerin des Klosters kann ich nicht nur schreiben, sondern habe auch einige Fähigkeiten in der Kunst des Heilens. Das hat mir wohl das Leben gerettet. Doch zu welchem Preis? Das alt-ehrwürdige Hospiz von Baliho hat während der Belagerung seinen Segen verloren.Im Kloster haben sie uns immer gewarnt, wie böse die Welt da draußen ist. Aber was kann schlimmer sein, als das, was uns hier hinter unseren eigenen Mauern passiert ist?

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Re: Salome Reuss

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 15 Jun 2016 - 23:49

Herzlich Willkommen. Wink

Mach Dir keine Sorgen, niemand ist als fertiger LARPer vom Himmel gefallen. Very Happy

Coole Sache, freue mich! Smile
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Re: Salome Reuss

Beitrag  Andur am Do 16 Jun 2016 - 9:33

Sehr schön das wird ja mal spannend;)
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Re: Salome Reuss

Beitrag  Finja am Sa 18 Jun 2016 - 22:04

Eine neue Kollegin, ich freu mich
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Re: Salome Reuss

Beitrag  Salome Reuss am Fr 5 Aug 2016 - 20:14

Jetzt nochmal richtig mit den Ideen die ich vom Drachenfest mitgebracht habe und allem was mir sonst noch so zu Salome eingefallen ist Smile


Salomes Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und der Rest ihrer Familie einer Seuche zum Opfer gefallen. Zu diesem Zeitpunkt war Salome, als jüngste Tochter eines angesehenen, wenn auch nicht reichen, Händlers, schon im „Kloster“ (ist in meiner Vostellung übrigens ein reines Frauenkloster, warum auch immer) der Stadt. Dort lernte sie in der Klosterschule Lesen, Schreiben, Zählen, Rechnen, Heilen und ein auch etwas über Verwaltung und Buchhaltung.

Während ihrer Heiler-Ausbildung kam es zu einem Vorfall im Hospiz.
Die Leiter der Lehrlinge sind der Meinung, dass es sehr wichtig sei ihren Schülern früh beizubringen, dass manchmal keine Hilfe möglich ist. Deshalb werden den jungen Heilern nach dem ersten Teil ihrer Ausbildung tot geweihte Patienten zugeteilt, die sie pflegen sollen. So auch Salome. Doch anstatt zu sterben wurde der junge Mann, der ihr aufgrund einer unheilbaren tödlichen Krankheit zugeteilt hatte, mit jedem Tag lebendiger. Da den Schülern die Diagnose nicht mitgeteilt wurde, damit sie sich mit aller Mühe und Hingabe um ihre Schutzbefohlenen kümmern sollten, wunderte sich Salome nicht über die Genesung ihres Patienten. Sie fühlte sich des Abends müde und ausgelaugt, doch dachte sie, dass käme von der ungewohnten Verantwortung und redete mit niemandem darüber. So wurden die anderen Heiler erst zu einem Zeitpunkt auf die Entwicklung aufmerksam an dem sie sonst schon lange eingegriffen hätten. Salome beherrschte intuitiv die magische Heilung, jedoch unkontrolliert und impulsiv, sodass die Krankheit fast ihre ganze Kraft aufzehrte. Als die Heiler eingriffen hatte Salomes Kraft dem Mann ein paar weitere Jahre geschenkt und sie selbst musste für einige Zeit das Bett hüten. Danach mied sie das Hospiz und kam eher widerwillig ihren Pflichten dort nach. Sie achtete sorgsam darauf nie wieder ihre ganze Konzentration und ihr ganzes Selbst in eine Heilung einfließen zu lassen und brach Behandlungen sofort ab, wenn sich ein Gefühl der Leere in ihr auszubreiten drohte.

So entstand in Salome eine Abneigung gegen die Heilkunst und sie war fortan nur noch als Heilerin tätig wenn ihr keine andere Wahl blieb. Stattdessen widmete sie sich dem Schreiben und begann kleinere Arbeiten in der Verwaltung der Stadt und des Klosters zu übernehmen.

Vor dem Ende ihrer Ausbildung im Kloster wurde ihr aufgetragen eine weitere Unterweisung bei den Heilern zu durchlaufen. Noch während Salome nach einem Weg suchte dem aus dem Weg zu gehen wurde Baliho von den Orks angegriffen. Daher weiß Salome nicht, dass sie eine magische Begabung hat und versucht wurde ihr die Beherrschung ihrer Magie beizubringen.


Am Abend nach dem Baliho durch die Hilfe des Barons von Bärenfels befreit wurde versammelten sich die überlebenden Mitglieder des Klosters in den Ruinen ihrer Kapelle. Ihre Reihen waren deutlich gelichtet und es gab besonders viele Verletzte, da fast alle von ihnen den Schwarzhäuten als Heiler hatten dienen müssen. Wie sie da so zusammengekauert auf den zerbrochenen Kirchbänken und Steintrümmern saßen, wirkten sie wie streunendes Gesindel, dass sich im Dunkeln verkriecht. Von dem Stolz des Ordens von Baliho war nicht viel geblieben.
Schwester Hallgard übernahm als Ranghöchste die Leitung und bildete einen kleinen Kreis von erfahrenen Schwestern um sich, die alles folgende koordinieren sollten. Sogleich wurde mit dem zählen der Überlebenden angefangen. Wer nicht verletzt war sollte helfen, Vorräte wurden zusammengetragen, Listen geschrieben. Die ersten Versuche das Leben wieder in die gewohnten geordneten Bahnen zu bringen. Bald waren alle Verletzten notdürftig versorgt und auch die meisten anderen hatten sich auf ihre behelfsmäßigen Lager zurückgezogen. Nur eine Handvoll größtenteils junger Novizen und Ordensmitglieder hatte Schwester Hallgard zurückgehalten. Verloren standen sie im Schatten der Mauern, die Blicke zu Boden gerichtet. „Schwestern, die unmittelbare Gefahr ist vorbei. Die Schwarzhäute sind vertrieben. Doch sie haben in Baliho ihre Spuren hinterlassen und für euch ist es an der Zeit die Stadt zu verlassen.“, Schwester Hallgard sprach ruhig und bestimmt. „ Baliho war einmal euer Zuhause und vielleicht wird es das auch eines Tages wieder sein, aber jetzt müsst ihr gehen und das Grauen dieses Ortes hinter euch lassen.“
Ihre Worte stießen auf keinen Widerstand und in manchen Augen entzündeten sie sogar einen kleinen Funken der Hoffnung. „Ich werde euch die Richtung weisen, in die ihr gehen sollt. Wohin euch euer weiterer Weg führt liegt in der Hand der Acht.“
Nun kam doch ein bisschen Leben in die matten Gestalten und als Schwester Hallgrad mit einem nach dem anderen sprach machten sich alle sogleich auf den Weg aus der Stadt.

Zu Salome sprach Schwester Hallgrad: „Salome, du hast vom Baron Duran von Bärenfels gehört, nicht wahr? Seine Truppen waren es, die dieser endlosen Belagerung ein Ende setzten. Aber noch viel wichtiger, er ist einer der Auserwählten der Sendbotin. Schließ dich seinen Truppen an, wer weiß vielleicht reist du mit ihm sogar in die Drachenlande. Sei vorsichtig, der Segen der Großen kann das Interesse anderer Mächte wecken, aber ich weiß keinen Ort an dem du sicherer währst als an Baron Durans Hof. Such dir jemanden der sich in der Heilkunst auskennt und von dem man sich Gerüchte von Wunderheilungen erzählt. Du brauchst einen vertrauenswürdigen Lehrmeister mit diesen Gaben, überstürze es nicht, aber zögere es auch nicht zu lange hinaus. Das ist wichtig, hörst du, Kind?! Gut, dann geh jetzt.“
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