Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

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Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Der Herold des Königs am So 13 Sep 2015 - 23:53

[OT: So, nachdem ich jetzt mehrere Anfragen nach einem Zeitsprung bekommen habe baue ich den jetzt einfach mal ein.
Die Informationen, die eure Charaktere während dieses Beitrages bekommt dürft ihr nutzen, wie ihr wollt. Das bleibt vollends euch überlassen. Eventuell bekommt der ein oder andere Charakter noch eine PN von mir mit Infos, die nur für den Charakter gedacht sind und nicht mittenmang im Forum stehen sollen.]

Der Plan war erdacht - und bald schon wurde er in die Tat umgesetzt.
Der Zustand des Barons verbesserte sich nicht sichtlich, er fühlte sich nach wie vor nicht wirklich dazu in der Lage auf einem Pferd zu reiten. Der Wagen war also noch immer das Mittel der Wahl.
Währen der Baron noch reisefertig gemacht wurde schrieb Owen einen Brief an Lady Ileana, in welchem er ihr die momentane Lage erklärte. Nicht sehr ausführlich, vor allem nicht so, als dass sie sich zu viele Sorgen machen würde, doch dringlich genug, so dass sie merken konnte, dass ihre Anwesenheit von großer Wichtigkeit war.
Finja und Idena kümmerten sich vor allem um die Versorgung des Barons und darum, dass er sicher, ungesehen und den Umständen entsprechend komfortabel reisen würde. Owen kam zwischendurch nur ein paar Mal zu den beiden Frauen, um sich nach dem Fortschritt zu erkunden. Es war offensichtlich, dass er guter Laune war und ihnen beiden in dieser Angelegenheit sein vollstes Vertrauen schenkte.
Seran erholte sich nur langsam von den Strapazen der Begegnung mit Chagrin. Ulfúr blieb bei dem Elfen und achtete darauf, dass es ihm gut ging. Besonders viel Grund für Besorgnis sah der Schamane allerdings nicht - die Nebenwirkungen eines Zaubers konnten eben schon einmal etwas schwerwiegender sein. In der Regel verschwanden sie aber wieder.

So war Duran bald auf den Wagen gebracht worden und das Lager, welches bereits tagüber abgebaut wurde, war ebenfalls auf entsprechenden Kutschen und Pritschen verpackt und mobil gemacht worden.
Die Männer waren optimistisch und gut gelaunt. Die Befreiung Balihos hatte eine ungeahnte Wirkung auf die Moral der Truppen und der Zusammenhalt innerhalb der Reihen von Bärenfels war gefestigt wie selten zuvor.
Sie fühlten sich gut, stark und auch ein wenig wie Retter, denn erst mit dem heldenhaften Einsatz von Duran von Bärenfels und des Sturmtrupps war die Befreiung nach so langer Zeit endlich geglückt.
So konnte man, wenn der Tross abends rastete, oft die Bärenfelshymne durch die kühle, nächtliche Luft schweben hören. Laut und schief sangen sie das Lied, nicht nur weil sie mussten, sondern weil ihr Herz daran hing.

Der Herbst machte sich allmählich doch bemerkbar. Das Wetter hatte etwas umgeschlagen und die rauhe Landschaft Amsivars zeigte sich in ihrer ganzen Schönheit. Die glatten Meere aus hohem Gras wogten in den vermehrt aufkeimenden Windböen und der Regen war ein fast stetiger Begleiter geworden. Doch niemand war der Witterung besonders abgeneigt, schließlich kannte man die Eigenheiten der Heimat und man hatte sie im Laufe der Jahre lieben gelernt.

Während der Reise gab es keine weiteren Vorkommnisse. Die einfachen Soldaten hatten nach wie vor keinen blassen Schimmer davon, wie es tatsächlich um Duran stand, denn Owen machte seine Arbeit als Ersatzbaron nicht schlecht. Immer wieder ließ er sich von der Vorhut Informationen bringen lassen und antwortete entweder mit wenigen Worten oder nur mit Gesten. Der Ritter war nicht dumm und garantiert kein Unmensch - er merkte, dass es Idena nicht sonderlich gefiel, dass sie nicht ihrem eigentlichen Herrn dienen durfte, daher nahm er Rücksicht darauf ihr nicht zu arg zur Last zu fallen.
Die Männer des Barons wunderten sich zwar hin und wieder, wenn der Baron des Abends schnell in seinem Zelt verschwand, allerdings gaben sie sich mit der Erklärung zufrieden, dass die Strapazen des Einsatztrupps und der Drachenlande noch in seinen Knochen steckten und ihn einiges an Kraft kosteten.

So erreichten sie irgendwann den äußeren Rand der Baronei und wurden, wo sie auf Menschen trafen, freudestrahlend und herzlich empfangen - selbstverständlich hatte sich die frohe Botschaft schon bis hierher herumgesprochen.
Viele Bauern, die ihren Weg kreuzten, wollten Owens Hand schütteln und entgegen der adelsüblichen Gebräuche ließ der Ritter sie vortreten, hörte ihre Worte des Dankes und sprach mit dem einfachen Volk. Das konnte er gefahrlos tun, da die Bauern oft zwar das Gesicht des Barons kannten, nicht jedoch seine Stimme. So nahm er den Dank entgegen und versicherte immer wieder, dass er alles in seiner Macht stehende tun würde, um Bärenfels weiterhin ein so guter Lehnsherr und ein Vorbild für die Männer unter Waffen zu sein.

Als sie näher zur Motte kamen fiel ihnen etwas auf, was Owen etwas irritierte.
Am Horizont ließen sich nun große Zelte erkennen und es schienen einige provisorische Gehege für Ponys errichtet worden zu sein.
Darauf konnte sich niemand so recht einen Reim machen, erst recht nicht, als sie an diesen Leuten vorbeizogen, die sie mit großen Augen und etwas unverwandt ansahen.
Es gab durchaus auch einige reservierte Reaktionen, da diese Leute sich natürlich ohne Rücksprache mit dem Baron auf seinen Ländereien aufhielten. Die Wachmannschaft aus Bärenfels ließ jedoch durch die Vorhut die Nachricht überbringen, dass es sich um ein einfaches Volk von Nomaden handelte, welche hier nur einige Zeit rasten und ihre Ponys grasen lassen wollten.

So zog der Tross in die Motte und dort begann gleich ein eifriges Treiben und Aufräumen. Die Zelte, Waffen, restlichen Vorräte und alles, was sie sonst noch dabei hatten wurden versorgt und wieder an Ort und Stelle gebracht.

In diesem Getummel findet ihr euch jetzt wieder.
Viel Freude
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Idena am Mo 14 Sep 2015 - 0:26

OT: Ha, erste!)

Als Idena auf ihrem Pony neben "Baron" Owen die Zelte passierte, hatte sie das Gefühl, als würden sie die Nomanden anstarren. Ihre Blicke ruhten auf ihr und manchmal glaubte sie sogar, dass der eine oder andere tuschelte oder aufgeregt davon rannte. Vielleicht starrten sie ja aber auch den "Baron" an? Idena fühlte sich sehr unwohl. Sie trieb ihr Pony neben das von Owen und versuchte, sich so unfauffällig wie möglich zu verhalten.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Mo 14 Sep 2015 - 9:22

Finja war froh als sie in Bärenfels ankamen. Was Durans Betreuung und Pflege anging, war die Reise problemlos verlaufen. Für sie selbst war der Weg allerdings anstrengend gewesen. Sie hatte in den Nächten kaum Ruhe gefunden.

Immer wieder hatten Träume sie aufschrecken lassen. Bilder von einem, in gestrecktem Galopp fliehendem Pony, unterbrochen von Momenten in denen aus der tiefen Schwärze nur ein gellender Schrei einer Frau erklang.

Mehr als einmal war sie deswegen nachts schweißgebadet hochgeschreckt. Oftmals war sie dann ziellos um das kleine Lager gewandert, hatte sich zu den Wachen an die heruntergebrannren Feuer gesetzt, um die Bilder aus ihrem Kopf zu vertreiben.
Völlige Erschöpfung machte sich nun breit, nachdem sie, zusammen mit Idena, Duran in seine Gemächer gebracht hatte.
Ihre Knie zitterten, drohten nachzugeben und so ließ sie sich auf eine Bank in der Halle in der Nähe das Kamins sinken.

Sie wusste dass sie etwas gegen die Träume tun musste, den Grund dafür suchen musste. Allerdings hatte sie Angst vor dem Wie.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Seran am Mo 14 Sep 2015 - 10:09

Seran saß auf einem der Zinnen der Mauer zur rechten des Tores und beobachtete die letzten Nachzügler, welche das Tor erreichten. Ebenso sah er sich dieses Zeltlager aus der Ferne etwas genauer an und je mehr er darüber nachdachte, desto mehr war er sich sicher, dass er die Art der Zelte erkannte.
Die Erinnerung an seine Begegnung mit Chargin war ihm nun wieder vollkommen klar und er erinnerte sich an jedes Wort, jede Bewegung sowie jede Feinheit des Bildes, welches er mit Rauch gemalt hatte. Das brennende Lager, welches im kurz gezeigt wurde erinnerte ihn unmittelbar an dieses hier vor den Toren.

Die Wachen auf den Mauern betrachteten ihn immer noch mit Misstrauen, doch einer der Offiziere hatte ihn in Erinnerung, sodass Seran sich glücklicherweise für seine Anwesenheit auf der Mauer nicht rechtfertigen musste. Seltsames Verhalten wurde bei einem Elfen meistens schneller akzeptiert als bei einem Menschen.
Doch jedes mal wenn eine der Wachen seinen Rücken kreuzte, rechnete Seran mit allem möglichen... selten war er in einer Situation wo er niemandem vertraute.

In der ersten Nacht war es nur wie ein Finger, welcher die Grenzen seines Geistes streichelte.
In der darauffolgenden war es eine kräftige Hand, welche versuchte sich an einer Mauer festzuhalten um sie zu ersteigen, doch letztendlich abrutschte und im Nichts verschwand.
Eine Nacht später, war es dann wie die Kralle eines Raubtieres, welche versuchte tiefe Risse zu reißen um irgendwie einzudringen und am Ende nur mit Gewalt davon abzuhalten war.
Chargin folgte ihnen auf Schritt und Tritt... spätestens seine flüsternden Worte beim Erreichen des Tores ließen keinerlei Zweifel mehr daran.

Seran war sich vollkommen sicher, dass Chargin nicht nur versucht hat in seinen Geist einzudringen, sondern es im schlimmsten Fall bei jedem versucht hat.
Bei dem einen mag es gereicht haben um Zweifel und Furcht zu sähen.
Anderen vermag er den Verstand zu rauben und langsam in den Wahnsinn zu treiben.
Und einige vermochte er womöglich sogar zu korrumpieren und für seine Zwecke einzuspannen...
Ein jeder könnte ihm in einem Moment der Schwäche verfallen und somit war ein jeder womöglich derjenige der ein Messer hinter seinem Rücken führte. Vertrauen war somit vorerst ausgeschlossen...
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Idena am Mo 14 Sep 2015 - 20:24

Auch Idena war durcheinander. Die Begegnung mit den Nomaden hatte sie verwirrt. Noch immer glaute sie, ihre Blicke zu spüren, auch wenn sie sich das wahrcheinlich eingebildet hatte. Nachdem sie zusammen mit Finja den Baron in sein Gemach gebracht hatte, schloss sie nachdenklich die Tür hinter sich. Was würde jetzt passieren? Nun, sie würden auf die Lady warten, wenn sie hier wäre, würden sich die Duran Probleme wahrscheinlich wie ein Wunder in Luft auflösen. Erstaunlich, wie sehr ein Mensch von einem anderen abhängig sein konnte.

Langsam ging sie durch die Flure in Richtung ihrer kleinen Kammer und durchquerte dabei die Halle.


Zuletzt von Asdis/Idena am Di 15 Sep 2015 - 8:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Mo 14 Sep 2015 - 22:09

Finja war eingenickt.
Zuerst schlief sie traumlos doch dann war es wieder so als würde sie in ein schwarzes Loch fallen und wieder hallte der gellende Schrei in ihren Ohren wieder. Finja fuhr hoch, sog erschrocken die Luft ein. Sie meinte die Stimme vage erkannt zu haben.
Asdis, Owens Frau. Ihre Verwirrung war nun perfekt.
Sie rappelte sich auf und strebte dem Ausgang zu, machte sich auf die Suche nach Ulfur oder Seran. Am besten wäre es sie würde beide finden.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Gast am Mo 14 Sep 2015 - 22:22

Als satemis Bärenfels erblickte, sprang sein Herz und er vergaß fast seine Aufgabe den wagen zu bewachen.
Sobald es seine Pflichten erlaubten begab er sich zu seiner Familie und feierte mit ihnen und einer kleinen Flasche von Lenz das wiedersehen.


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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Mo 14 Sep 2015 - 22:35

Finja sollte Glück haben - Ulfúr war für einige Kinder der Motte eine rege Attraktion geworden.
Er tauschte mit ihnen kleine Kostbarkeiten. Besonders hübsche Steine, Strähnen von Pferdehaaren, die zu Zöpfen geflochten waren, kleine Messingkettenglieder und was er nicht noch so alles hatte.
Oft gab er ihnen die Dinge fast schon umsonst, einfach weil er die Kinder gern hatte und ihnen gerne eine Freude machte.

Und so saß er auch wieder in einem kleinen Teil des Gartens, wo die Kinder ihn immer fanden.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Andur am Mo 14 Sep 2015 - 23:27

Andur schritt als letztes auf das Tor zu, er war müde und gereizt.
'Idioten und Frösche alles! Nur dumm Quaken können sie.'
Er war während der ganzen Geschehnisse noch einmal in Aldradach gewesen und hatte sich ein Konvent aller Priester der Drachenlande angetan.
Als nicht Drachen Gläubiger hatte er sich dort einfach nur fehl am Platz gefühlt und gehofft das diese Drachen Liebhaber sich gegenseitig erschlagen würden.
Nun stand er im innen Hof und war fertig mit den Nerven.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Mo 14 Sep 2015 - 23:37

Finja trat ins Freie und sah sich suchend um, beobachtete das Treiben im Hof. Ihr fielen die Kinder auf die im Kräuter und Küchengarten verschwanden.
Unbewusst folgte sie ihnen und war ein wenig überrascht sich am Eingang des Gartens wiederzufinden. Vorsichtig trat sie durch den niedrigen Bogengang und blinzelte in die Herbstsonne die in den Garten fiel.
In einer Ecke sah sie Ulfur sitzen, langsam ging sie auf ihn zu. Was sollte sie sagen, wie sollte sie erklären was sie nicht sicher wusste.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Mo 14 Sep 2015 - 23:45

Ulfúr drückte gerade einem rothaarigen Mädchen mit wilden Locken eine selbstgebastelte Kette in die Hand.
Auf einer Lederschnur waren Messingelemente aufgezogen und mittig, auf der Brust des Trägers also, befand sich das Haus einer wunderschönen Schnecke.
"Die habe ich von einem Taucher eingetauscht, der sie im Meer gefunden hat. In ganz tiefem Wasser mit ganz merkwürdigen Fischen. Pass gut darauf auf, ich habe gehört, dass diese Schnecken unheimlich viel Glück bringen, wenn man sie trägt!"

Mit einem Glänzen in den Augen schaute das Kind auf das Schalentier.
Dann hielt es dem Wolf die Gegenleistung entgegen.
Eine kleine Puppe.

Der Schamane erstarrte plötzlich ein wenig und sah die Puppe an.
"Pass auf, Kleine... ich kann Dir das nicht abnehmen. Ich könnte nicht dafür garantieren, dass Deine Puppe es gut bei mir hat. Schau mal. Du behältst die Puppe und die Kette schenke ich Dir einfach. Ja?"

Leicht zaudernd und überrascht nahm das Kind die Puppe wieder an ihren Körper und grinste den Schamanen dann breit an.

Erst jetzt sah er Finja und nickte ihr freundlich zu.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Mo 14 Sep 2015 - 23:49

Sachte trat sie näher um Ulfur und die Kinder nicht unnötig zu stören.
"Darf ich mich zu euch setzen?" Sie sah Ulfur und seine kleinen Geschäftspartner an.


Zuletzt von Finja am Di 15 Sep 2015 - 10:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Landraik am Di 15 Sep 2015 - 9:27

Landraik ritt durch das Tor udn blickte sich um.

"Ihr da." sprach er eine Wache an. "Lasst den wachhabenden Hauptmann zu mir kommen. Es scheint hier einiges passiert zu sein und ich brauche einen Bericht."

Daraufhin ritt er zu den Ställen, gab sein Pferd ab und machte sich auf den Weg in die Wachkammer.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Di 15 Sep 2015 - 9:31

Ulfúr nickte und er und die Kinder machten ein wenig Platz, damit Finja sich setzen konnte.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Di 15 Sep 2015 - 13:13

Finja setzte sich in die Runde, über dem Ganzen lag eine friedvolle Atmosphäre. Sie lehnte sich an einen Baumstumpf, legte den Kopf in den Nacken so dass die Sonne ihr Gesicht wärmte.
"Ich möchte nicht stören, aber ich muss Ulfur etwas fragen. Ich habe in letzter Zeit einen immer wiederkehrenden Traum und ich weiß nicht was er bedeutet."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Di 15 Sep 2015 - 22:28

Ulfúr schaute die Kinder an und sagte:
"Wisst ihr was? Wenn ihr uns jetzt kurz alleine lasst und mit euren neuen Geschenken spielen geht, dann erzähle ich euch nachher, was Libellen sich so gegenseitig erzählen."

Die Kinder schienen nicht weiter bedrückt zu sein, schließlich waren sie von ihren Neuerrungenschaften noch recht gefesselt.
So machten sie sich von dannen und ließen Ulfúr und Finja alleine zurück.

"Na, wo drückt denn der Schuh?"
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Di 15 Sep 2015 - 22:56

Finja drehte ihren Kopf zu Ulfur aber ihr Blick ging in die Ferne.

"Wo fange ich nur an? Ich weiß nicht ob es ein Traum ist oder Fetzen einer Vision. Ich falle um mich herum ist alles tiefschwarz und ich höre einen gellenden Schrei. Aber es ist nicht meine Stimme. Ich kenne sie, bin mir ziemlich sicher dass ich weiß zu wem sie gehört. Das macht es noch komplizierter. Sie ist nämlich nicht hier in Amsivar."

Sie atmete tief ein
"Ulfur ich muss wissen was das bedeutet, ich muss wissen was geschehen ist. Was dieser Traum mir sagen will."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Di 15 Sep 2015 - 23:03

Ulfúr nickte grimmig.
"Das klingt überhaupt nicht gut. Wirklich gar nicht. Hast Du sonst Visionen oder etwas in dieser Richtung? Hast Du schon einmal etwas geträumt und dann ist es wirklich passiert?"

Er ahnte, wie die Antwort ausfallen würde.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Di 15 Sep 2015 - 23:27

Finja seufzte

"Ulfur ich wurde als Kind bis zum Erwachsenwerden zur Priesterin ausgebildet. Ja ich hatte damals Visionen und auch Träume dieser Art nur konnte ich sie damals besser lenken, steuern. Ich habe die Weihen nie abgelegt, mich für ein Leben außerhalb des Heiligtums entschieden. Von da ab habe ich auch bewusst Vision, Träume und andere Dinge vermieden, sogar richtiggehend unterdrückt.
Früher ist vieles eingetreten, bzw es wurde richtig gedeutet."

Sie senkte den Blick
"Jetzt kann ich es nicht mehr beherrschen. Es kommt und geht wie es will. Im Moment schadet es meiner Umwelt und auch mir mehr, als dass es jemandem nutzt."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Di 15 Sep 2015 - 23:44

Ulfúr sah Finja lächelnd an.
"Ich dachte es mir schon, dass Du eine solche Gabe hast."

Sein Blick schweifte in die Ferne.
"Finja, ich fürchte, Du hast einen so genannten "Schwarzen Traum". Ich weiß nicht wie sowas funktioniert und ich weiß auch nicht, wie sie zustande kommen, aber scheinbar zeigen sie stets eines - eine Tragödie. Einen Tod, einen Verlust, Trauer, was auch immer. Genau kannst nur Du das wissen. Aber Du sagst Du kennst die Frau?"

Der Schamane überlegte kurz.
"Weißt Du... vielleicht gehst Du an die Sache auch falsch heran. Du siehst die Hilflosigkeit, die Du der Situation gegenüber empfindest. Siehst den Tod als etwas Schlimmes, was es zu verhindern gilt. Der Tod ist jedoch in der Regel nicht weiter tragisch, er gehört nun einmal zum Leben dazu. Versuch doch einfach mal die Möglichkeiten zu sehen. Anstatt Dich zu fürchten und zu grämen, versuche doch einfach eventuelle Angehörige der Person, von der Du den "Schwarzen Traum" hattest, sanft darauf vorzubereiten was kommt. Geh' zu ihnen und zeige ihnen, dass Du als Stütze dienen kannst, wenn etwas passiert. Lass sie sich an Deinen Schultern ausweinen, wenn sie müssen. Du musst den Lauf der Dinge nicht verändern... das kannst weder Du, noch kann ich es, noch kann es irgendwer. Aber Du kannst ihn für Deine Mitmenschen erträglicher machen. Sei kein Bote schlechter Neuigkeiten - sei die Unterstützung, die die Menschen brauchen."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Di 15 Sep 2015 - 23:55

Finja hörte Ulfur aufmerksam zu.
"Ich will es nicht zwingend ändern oder verhindern, aber ich möchte mehr wissen, möchte mir sicher sein dass meine Vermutung stimmt. Wenn ich jetzt etwas sage, füge ich Menschen unnötig Schmerzen zu, falls ich mich irre."

Sie presste die Lippen zusammen
"Ob es eine Gabe ist, bin ich mir im Moment nicht sicher. Aber egal wie ich muss erst lernen es zu kontrollieren. Sonst kann ich niemandem Hilfe oder Stütze sein. Verstehst du?"
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Seran am Mi 16 Sep 2015 - 14:37

Nachdem Seran nun schon eine ganze Weile auf der Zinne saß ohne sich wirklich zu rühren, kam sein scheinbar plötzlicher Tatendrang absolut unerwartet.
Mit einer fließenden Bewegung schwang Seran aus dem Sitzen einmal herum, sodass er ins Innere der Motte blickte und stieß sich im selben Moment ab, sodass er auf dem Wehrgang landete.
Anschließend ging er zielstrebig an der patrouillierenden Wache vorbei um den den Aufgang zum Wehrgang zu erreichen. Unten angekommen suchte er sich seinen Weg zum Eingang der Hauptanlage.
Der Hof war vollkommen überfüllt. Pferde wurden entsattelt und zu den Ställen geführt, Karren abgeladen, Familien begrüßt und Gespräche geführt.
Seran wurde mit dem ein oder anderen komischen Blick betrachtet, aber alles in allem schenke man ihm wenig Beachtung als er sich durch die Menge bewegte.

Die Pforte des Hauptgebäudes war weit geöffnet, da gerade ständig Knechte und Mägde ein und aus gingen. Erst im Inneren als er schon fast die Haupthalle erreicht hatte, wurde er von einer Wache aufgehalten.
"Spitzohren haben hier drinnen nichts verloren.", schallte die Wache ihn an und war dabei so laut, dass man das Lachen einer Wache hörte, welche wohl eine Ecke weiter stand.
Man sah Seran deutlich den entnervten Gesichtsausdruck an, bevor er der Beleidigung etwas erwiderte:
"Wenn du mir einfach sagst wo ich die Knappe des Barons finde, dann habe ich das gerade überhört... andernfalls kann ich aber auch gerne deiner Aussage folgen, mir draußen Owen, Rakulur oder Landraik suchen, anschließend wieder hierher kommen, zusehen wie du nicht mehr so vorlaut bist und letztendlich jemand anderen hier drinnen fragen."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Landraik am Mi 16 Sep 2015 - 17:59

Landraik stand nun schon eine Weile in den Wachräumen und überflog die Wachbücher und die Berichte der Soldaten. Es kam einiges in der Zeit zusammen das er zu lesen hatte. Er musste die Situation einschätzen können; die Gefahr abwägen können. Momentan war es unübersichtlich und viele Mesnchen gingen ein und aus.

"Wache. Ich will zwei Wachen an den Eingängen zu den Gemächern des Barons. Und vergrößerte Gruppenstärke für die Patroullie um das Hauptgebäude." sprach Landraik während er die Befehle in Schriftform dem Boten gab.

Dann machte er sich auf den Weg zu Durans Gemächern.
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Ulfúr am Mi 16 Sep 2015 - 23:31

Ulfúr nickte wieder.
"Ich verstehe Deine Bedenken. Aber vielleicht kannst Du es nur kontrollieren, nur beherrschen, wenn Du nicht mehr zwanghaft versuchst Dich dagegen zu wehren. Vielleicht musst Du die Visionen zulassen, mit offenen Armen empfangen. Unser Unterbewusstsein kann sehr beharrlich werden, wenn wir versuchen es zu unterdrücken."
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

Beitrag  Finja am Mi 16 Sep 2015 - 23:40

Finja wusste nicht so recht was sie antworten sollte. Im Prinzip hatte er ja recht nur....

"Ulfur, ich habe Angst. Angst mich zu verlieren. Ich weiß glaube ich nicht mehr wie es geht. Ich kann mich nur noch dunkel erinnern. Kannst du mir helfen die ersten Schritte zu machen?"
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Re: Bärenfels nach der Rückkehr aus Baliho

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