Der Krieg gegen die Orks

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Johann Lechler am Mi 5 Aug 2015 - 22:34

"Wo's eigentlich mein Becher hin? Haben die Novizen..." Mit ungewohnt gerötetem Wangen lehnte Johann den Kopf über die Bank auf der er saß.
"Weg is'a. Naja." Beim Versuch sich wieder aufrecht zu setzen wurde dem Prediger schummrig und er stützte den Kopf schwer auf seine Hände. Die Haube rutschte ihm dabei vom Kopf und verfing sich in seinen strähnigen Haaren. Das Letzte was er sah, war das amüsierte Grinsen der Heiligsten und der belustigte Ausdruck auf dem Gesicht des nicht minder von Lenz Weinen zugerichteten Baron.
"...Was ne Verlobungsfei..."

Prustend richtete sich Johann im Bett auf.
Der alte Heiler blickte ihn prüfend über den leeren Eimer in seinen Händen hinweg an: "Na? Wieder da?"
"Wie kaNNST DU ES..." entfuhr es dem nassen Prediger," Ja... Ja ich bin wach."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 5 Aug 2015 - 22:59

Owen erwachte mit einem Schrei aus seiner Trance und richtete sich kerzengerade auf.
Er lag in seinem Steckbett, scheinbar hatten die Mannen sich bereits daran gewöhnt, dass die Erwählten einmal im Jahr in einen solchen Schlummer verfielen und brachten sie während dieser Zeit in eine entsprechend unbedenkliche Umgebung.

Was war passiert?
Er fasste sich an sein Bein.
Es schmerzte nach wie vor. Diese verfluchte Nacht und Nebel Aktion in Baliho... der Pfeil, der sein Bein durchbohrt hatte hatte ganze Arbeit geleistet.
Und dann musste er Lenz, diesem Halunken, auch noch Geld für den Stock bezahlen.
"Dieser verflixte Halsabschneider. Jedes Jahr aufs Neue zieht er uns über den Tisch und jedes Jahr aufs Neue bin ich gewillt ihm zu verzeihen... elendes Charisma.", raunte der Statthalter.

Eine Wache betrat das Zelt.
"Sire, ist alles in Ordnung bei Euch? Ich habe Euch schreien hören!"

Owen drehte seine Beine aus dem Bett, nahm sich den Stock und kämpfte sich auf die Füße.
"Hört endlich alle auf mich Sire zu nennen und "Euch" oder "Ihr" zu mir zu sagen. Warum ein Schauspiel betreiben, wenn ihr am Ende sowieso alle nicht auf mich hört?", ranzte er den Soldaten an.

Seine Laune war miserabel.
Der Brief, den er an Asdis geschrieben hatte war zwar weitergereicht worden, aber wann und ob er seine geliebte Frau erreichen würde, das war unklar.

Er rückte seine Kleidung ein wenig zurecht, wies dabei den Wachmann harsch zurück, als dieser ihm zur Hand gehen wollte und hinkte dann an seinem Stock aus dem Zelt.
Es bot sich immer noch kein erfreulicherer Anblick als zu dem Zeitpunkt, an dem sie diese Welt verlassen hatten.

"Baliho ist immernoch ein stinkender Haufen an Trümmern, Leichen und Scheiße. Ein Traum von einer Stadt.", murmelte er verbissen.

Er wollte einfach wieder zurück in die Baronei... dieses ewige Gekämpfe hing ihm zum Halse raus.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Duran am Do 6 Aug 2015 - 16:33

Duran wachte auf.
Seine Wunden waren verheilt.
Er stand auf. Langsam ging er in Richtung des Tisches in seinem Zelt. Kurz bevor er ihn erreichte spürte er einen heftigen Schmerz in seiner Brust. Ohne etwas ausrichten zu können viel er wie ein Stein zu Boden. Tränen schossen ihm in die Augen und er konnte nicht mehr atmen. Die Ereignisse der letzten Tage schossen durch seinen Kopf.
Er sah gute Dinge.
Die Sendbotin, seine Mannen, seine Freunde, die Verlobung und andere Dinge.
Dann kamen die Niederlagen, das Versagen als Ratsmitglied, der Herold und zum Schluss sein Begräbnis.
Sein Leben schoss an ihm vorbei und er sah diese Augenblicke von oben. Er konnte nichts tun. Wie in einer Wolke schwebte er.
Dann sah er ein Gesicht. Wie gemalt so wunderschön schwebte es auf ihn zu. Es sagte etwas. Er versuchte zuzuhören. Das gesprochene zu verstehen aber es gelang ihm nicht. Kurz bevor es ihn erreichte rüttelte etwas an ihm.
Er schoss aus der Wolke in Richtung Boden. Er wollte nach dem Gesicht greifen und es mitnehmen aber es gelang ihm nicht.
Plötzlich war er wieder in seinem Körper. Er lag halb auf seinem Bett. Zwei Soldaten stützen ihn und redeten auf ihn ein. Sie sagten etwas doch hörte kein einziges Wort. Er war schweißgebadet. Der Schmerz in seiner Brust verging nur langsam. Dann hörte er plötzlich die Soldaten.
"Sire! Was ist mit euch? Sollen wir jemanden rufen? Sire!?"
Duran fasste sich an die Brust. Etwas war verschwunden. Der Schmerz nicht. Dieser war noch da. Nein. Ein Stück von seinem Herzen? Konnte das sein?

_________________
"Tanzt ihr Nutten der Baron hat Laune!"

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Eher werde ich vor ihr gehen um ihr als ihr Werkzeug den Weg zu bereiten den sie verdient!
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am So 9 Aug 2015 - 0:17

Ulfúr saß auf dem Boden vor einem der beinahe ausgebrannten Lagerfeuer und fingerte sich den Dreck zwischen den Zehen heraus.
Der große, mächtige Geist, welcher hier noch bis vor kurzem für sehr viel Aufsehen gesorgt hatte, war auch irgendwann gegangen.
Dabei hätte er noch so viele Fragen gehabt.
So vieles, was er noch hätte wissen wollen.
Ti'Larasu hatten die Anderen sie genannt. Was bedeutete dieser Name?

Er schaute sich unbeteiligt um.
Scheinbar waren einige der Reisenden wieder aufgewacht.
Er sah, wie Owen durch das Lager hinkte und schmunzelte.
Ob der Statthalter der Baronei ihn wohl immer noch umbringen lassen wollte?

Er schüttelte den Kopf.
Diese Spielereien waren nix für ihn.

Ti'Larasu... egal, was es hieß, er beschloss für sich, dass er dem Namen die Bedeutung "Größter Geist" zusprechen würde.
Denn scheinbar war dieses Wesen dazu in der Lage einen Dämonen mit nur einem Ausspruch zu verscheuchen, für dessen Verbannung die Schamanen des Landes einen Mondzyklus lang die Geister um Hilfe angerufen hatten.
Das musste etwas sein, was in den Maßstäben der Menschen als gottgleich galt.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Landraik am So 9 Aug 2015 - 11:20

Auch Landraik erwachte. Ihm taten die Knochen weh und er spürte die Anstrengungen, die solch eine Reise mit sich brachte.

//Der Baron ...// schoss ihm durch den Kopf, doch er beruhigte sich wieder etwas. Die Drachenlande waren zum Glück Ländereien in denen selten jemand endgültig starb.

Er rappelte sich auf, richtete seine Sachen und machte sich wieder auf den Weg zu Durans Zelt. Er merkte dass sein Kräfte noch nicht 100%ig vorhanden waren, doch der Baron hatte eine größere Tortur hinter sich.

Nach kurzer Zeit erreichte er Durans Zelt und hörte die leichte Aufregung vor seinem Zelt. "Was ist mit dem Baron? Geht es ihm Gut? Holt Finja!" sprach Landraik harsch in Richtung einer Wache und schob leicht die Zeltplane beiseite.

"Sire?!"

...
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am So 9 Aug 2015 - 13:36

Immer noch in Gedanken versunken machte Finja sich auf die Suche nach einem noch nicht ganz erloschenem Feuer. Sie wollte sich Tee kochen, der die Kälte und auch die trüben Gedanken vertreiben sollte.

Als sie ihren Blick suchend schweifen ließ und nicht auf ihren Weg achtete, prallte sie gegen ein Fellknäuel das im Halbschatten eines fast erloschenen Feuers saß.
Sie strauchelte und fluchte und sah noch wie sich das Knäuel zu einer mehr oder minder menschlichen Gestalt entfaltete.

"Ulfur" seufzte Finja resigniert als sie mit einem Pumps neben der Feuerstelle landete.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Seran am So 9 Aug 2015 - 14:57

(OffTopic: falls noch jemand Spiel mit mir sucht... ich werde nach dem EE wieder mitschreiben)
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am So 9 Aug 2015 - 15:49

Ein wenig entrückt sah Ulfúr Finja an.
"Ah... Du bist wieder da."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Idena am So 9 Aug 2015 - 22:25

Auch Idena erwachte dort, wo sie sich befunden hatte, bevor die Drachen sie gerufen hatten: Im Lazarett. Sie fasste sich an den Kopf. Aua. Was war passiert?
Die Knappe wartete kurz. Die Erinnerung an die Geschenisse in den Drachenlanden brauchte meistens eine Weile bis sie sich zu einem sinnhaften Ganzen zusammensetzten

Dann kamen die Bilder hoch. Es war einiges geschehen. Der Baron war gestorben. Das war das schlimmste gewesen. Sie hatte nicht gewusst, was sie tun sollte, hatte viel Dummes getan und gesagt. Das Dümmste aber nicht. Leider nicht. Sie hoffte nur, dass der Baron sich nie daran erinnern würde, was sie bei seiner Beerdigung alles gesagt hatte und das war zum Glück ja auch mehr als unwahrscheinich. Es war furchtbar peinlich gewesen. Aber andererseits: Was sollte sie auch ohne ihn tun? Die Verzweiflung, die Trauer die sie verspürt hatte, waren wohl der ähnlich gewesen, die er das Jahr davor bei ihrem Tod verspürt hatte. Obwohl, wohl kaum. Er konnte sich immer einen neuen Knappen suchen und er würde immer wieder fähige finden. Sie war ersetzbar. Wenn sie aber ihren Herren verlöre, stände sie da wie vor ein paar Jahren. Mit nichts. Als niemand.

Die Erinnerung an die Drachenlande schmerzte aber nicht nur deswegen. Die Stärke, die sie in den vergangen Zeit in sich gespürt hatte, die langsam angewachsen war, war wie weggeblasen gewesen. Idena hatte nichts gegen den Tod des Barons tun können und hatte sich wieder wie das kleine und hiflose Mädchen gefühlt, das sie vor einiger Zeit gewesen war.  Lag das vielleicht daran, dass die Sendbotin nicht gekommen war?  Musste sie jetzt wieder von vorne anfangen? Die Zeit würde es zeigen. Aber wenn das so weiter ging, würde sie nie das erreichen, was sie sich ihr ganzes Leben vorgenommen hatte.

Gerade jetzt war sie furchtbar orientierungslos. Sie wusste nicht, wohin. Ihr Zelt wäre ein Anfang. Dort würde sie wenigstens in Ruhe nachdenken und ihre Gedanken sortieren können. Ächzend kam sie auf die Füße. Sie hatte immer noch den Mantel um sich geschlungen, den sie vor dem Ruf der Drachen getragen hatte. Es ist, als wäre nichts passiert, dachte sie. Dabei hatte sich viel verändert. Die Räder drehten sich. Irgendwo im Verborgenen.

Leise tappte sie hinaus. Die Nacht war sternenklar und still. Seit Tagen schien es das erste Mal zu sein, das Baliho zur Ruhe kam. Und doch war der Tod überall zu spüren. Ich bin hier aufgewachsen, versuchte Idena sich zu erinnern. Doch der Trümmerhaufen hier hatte nichts mehr mit der stolzen Stadt von früher gemein. Aber es schmerzte sie nicht. Baliho hatte sich für sie nie als Zuhause angefühlt. Alles muss enden, der Leitspruch des Schwarzen. Idena hatte das erste Mal das Gefühl, das sie ihn verstand. Ein Ende muss per se nichts schlimmes sein. Vielleicht bekämen sie und Baliho ja eine zweite Chance. Wenn sie es überhaupt wollte. Aner das wusste sie jetzt genau so wenig wie alles andere.

Sie schaute kurz in die Ferne und wie immer, wenn sie das tat, verspürte sie ein leichtes Ziehen in der Magengegend. Es wäre ganz leicht. Einfach loslaufen. Frei sein. Die Weite war das Zuhause der Nomaden.

Sie war aber keine Nomadin, rief sie sich selbst zur Räson. Sie war die Knappe des Barons. Sonst nichts. Und sie musste sich anstrengen, damit das auch so blieb.

Irgendwo ein paar Meter entfernt sah Idena ein Feuer leuchten und hörte leise Stimmen. Sie machte einen großen Bogen darum und hoffte, dass sie auf niemanden stieß, der jetzt mit ihr reden wollte. Das könnte sie im Moment gar nicht gebrauchen.


Zuletzt von Asdis/Idena am Mo 10 Aug 2015 - 23:19 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 16:20

Finja rappelte sich auf ordnete ihre Röcke und setzte sich dann neben Ulfur.
"Ja ich bin wieder zurück. Aber irgendwie auch nicht. Mir brummt der Kopf, meine Gedanken summen wie ein Schwarm Bienen und mir ist kalt schrecklich kalt."

Finja stocherte in der Glut um zu sehen ob sie das Feuer noch einmal in Gang bringen konnte.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 18:49

Der Schamane sah Finja an.
"Warum ist Dir kalt? Es ist doch eigentlich wirklich lauschig warm hier..."

Er versuchte ihre Aura abzutasten, merkte allerdings recht schnell, dass die Geister heute wohl keine große Motivation verspürten ihm zu helfen, ohne dass er eine große Bitte an sie wendete.
Also ließ er es bleiben.

"Fehlt Dir denn irgendwas?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Der Herold des Königs am Mo 10 Aug 2015 - 19:16

Bevor Finja die Frage beantworten konnte brach ein junger Soldat ins Gespräch.

"Finja...", sagte er etwas außer Atem, "Der Baron braucht Euch."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 19:52

Finja hatte den Mund geöffnet um Ulfur zu antworten und schloss ihn wieder.

"Verdammt nochmal! Während der Zeit auf der Drachen Insel hat er mich kaum gebraucht, kaum sind wir wieder hier gibt's Ärger."

Während sie vor sich hin fluchte und unverständliche Verwünschungen brummte stand sie auf und griff wie von selbst nach der Ledertasche in der sich alles notwendige für eine erste Versorgung befand. Dann drehte sie sich zu Ulfur und reichte ihm die Hand

"Begleitest du mich? Ich habe dich bei Idenas Behandlung als Partner schätzen gelernt. Wer weiß was uns jetzt erwartet."
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 20:31

Ulfúr wurde ein wenig bleich und sah Finja an.
"Na... wenn Du meinst..."

Er stand auf und folgte ihr, wohin auch immer sie gehen wollte.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 21:14

Finja sah Ulfur an
"Danke"

Dann wandte sie sich an den Boten,
"Wo ist er und was ist geschehen?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Der Herold des Königs am Mo 10 Aug 2015 - 21:31

Der Bote meinte kurz angebunden:
"Er ist noch in seinem Zelt... er scheint Schmerzen unbekannter Herkunft zu haben!"

Mit diesen Worten ging er voraus.

Bald kamen sie am Zelt an und trafen auf Landraik.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Duran am Mo 10 Aug 2015 - 22:27

"Lasst mich los ihr .... !"
Da war er wieder. Der Schmerz breitete sich wieder aus.
Dieses Mal wer er schlimmer.
Duran rang nach Luft.
Er wurde bleich und viel.

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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 22:40

Finja grübelte noch als sie an Durans Zelt ankamen.
Sie hörte Durans Stimme, das klang nicht gut.

Energisch schob sie Landraik und die erschrockenen Soldaten zur Seite und betrat das Zelt.
Sie ließ ihre Tasche sinken und kniete sich neben Duran. Tastete ihn kurz ab.
Keine Verletzungen.

Aber er blass, sein Gesicht kaltschweißig und der Atem ging schnell und flach.

Finja kniete sich hinter Duran und legte seinen Kopf auf ihre Oberschenkel.
Als sie die Hände auf seine Schläfen legte krümmte sie sich kurz vor Schmerzen die sie wie ein Blitz durchzuckten
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 23:02

Ulfúr stand unschlüssig im Zelt des Barons.
Er war mit Finja eingetreten und sah nun, wie die Frau den Kopf des Barons in ihren Schoß legte.

Scheinbar hatte sie Schmerzen, genau wie er.
Den Baron quälten scheinbar auch Atemnöte.
Der Wolf zögerte.

Sehr genau betrachtete er den Baron, wie er dort am Boden lag.
Dieser Mann hatte den Befehl gegeben ihn umbringen zu lassen.
Dieser Mann hatte ihm verbieten wollen durch die Wälder um Bärenfels zu wandern.
Dieser Mann hatte einen Handel gebrochen, den sie eingegangen waren.

Wollte Ulfúr den Baron behandeln? Ihn vielleicht vor dem Tode bewahren, wenn er fähig dazu sein sollte?

Er zog seinen Knochendolch, welcher mit kleinen Federn behangen war und machte einen Schritt auf Duran zu.



Mit einer geschmeidigen Handbewegung rammte er den Dolch in den Boden neben dem Baron und stellte sein Kistchen daneben.
Als er es öffnete fingerte er mit der anderen Hand an dem Riemen seiner Rasseln und Fetische herum.
Endlich hatte er einige Sachen gelöst, die er brauchte.

"Was ist mit ihm passiert, da wo ihr wart? Welchen Schatten kann er mit in diese Welt getragen haben?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Landraik am Mo 10 Aug 2015 - 23:17

Landraik zog instinktiv sein Schwert als Ulfúr seinen Dolch zog er und ihn in den Boden rammte.

"Was tut ihr da?!" Sprach landraik harsch und blickte kurz zu den wachen.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 23:22

Ulfúr sah kurz zu Landraik und fauchte:
"Euren Baron retten. Auch, wenn ich nicht weiß, ob er das verdient hat!"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 23:26

Finja tränkte einen Lappen mit einer lilanen Tinktur aus einem der Fläschchen in ihrer Tasche.
Ein intensiver Duft nach Lavendel Baldrian und anderen Kräutern breitete sich im Zelt aus.

Finja beobachtete Ulfur und erschrak für einen Moment als Ulfur seinen Dolch zog.
Hatte sie sich getäuscht, hatte sie den Tod des Barons zu verantworten?
Sie überlegte ob sie ihn aufhalten konnte, aber da hatte er seinen Dolch bereits in den Boden.
Finja atmete erleichtert auf als er in seinem Kisten zu kramen begann .
Als er sie fragte was in den Drachenlanden geschehen war blickte sie auf. Sie sah in die verängstigten Gesichter der Soldaten.
Sie richtete ihren Oberkörper auf
"Hinaus mit euch allen."
Sie Landraik an
"Lass ihn. Bitte! Ich vertraue ihm."

Sie wartete bis die Soldaten gegangen waren?
"Landraik was ist passiert als Duran tot ins Lager gebracht wurde. Du warst dabei als er zum Friedhof gebracht wurde?"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 23:33

Dem Schamanen entfuhr ein Fluch in einer unbekannten Sprache.
"Der Mann war tot?", fragte er entgeistert.

Dann kramte er weiter in seinem Koffer, holte ein paar Kräuter heraus und entnahm einem seiner Beutelchen eine klebrige Paste und einen kleinen, bunten Frosch.
Dem Frosch leckte er mehrfach über den Rücken und steckte ihn dann wieder in seinen Beutel.
Mit einem kurzen Ruck öffnete er die Bekleidung des Barons im Brustbereich und kleckste die Paste auf die Stelle, wo sein Herz saß und auf seine Stirn.

"Wenn ihr um ihn beten wollt, dann betet. Wenn es das ist, was ich vermute, wird das für uns beide eine anstrengende Reise. Wenn ich nicht wiederkomme, wartet nicht auf mich. Legt meinen Körper in den Wald."

Die halluzinogene Wirkung des Froschgiftes machte sich langsam bemerkbar.
In seinem Sichtfeld verschwommen die Konturen, die Farben wurden dafür umso intensiver.
Er stand auf, blieb leicht schwankend stehen und verteilte dann seine Fetische um den Baron.
Langsam begann er sich auf einen Singsang einzustimmen.
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Finja am Mo 10 Aug 2015 - 23:37

Finja verdrehte die Augen

"Verflucht Ulfur höre Landraik doch ersteinmal zu! Ausserdem ist noch viel mehr geschehen. Verdammt nochmal!"
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Re: Der Krieg gegen die Orks

Beitrag  Ulfúr am Mo 10 Aug 2015 - 23:38

Ulfúr hielt inne.
Aber die Wirkung des Giftes ließ sich kaum noch leugnen.

"Reicht es nicht schon, dass er tot war? Was kann noch viel schlimmeres passiert sein? Vielleicht hat er einen Teil seines Lichtes in der Welt gelassen, in der ihr euch befunden habt!"
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