Bärenfels, Motte des Ritters

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Mi 20 Jul 2011 - 19:08

"Du hast recht Owen. Er wird einen guten Soldaten abgeben.
Also schön Marik. Melde dich bei Hauptmann Rakulur und richte ihm aus das du ein neuer Rekrut bist. Er wird sich um dich kümmern.
Sollte irgendwann etwas sein Marik so sei dir gewiss dass du dein anliegen auch jederzeit mir vortragen kannst. Jedoch wird erst alles über den kleinen Dienstweg geregelt!"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Mi 20 Jul 2011 - 19:19

"Ich bedanke mich vielmals Herr Ritter, Herr Owen." Marik machte eine Verbeugung

"Dann werde ich mich nun mal auf die Suche nach Hauptmann Rakulur machen"

Marik verließ den Raum und zog die Tür leise hinter sich zu.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 20 Jul 2011 - 23:38

Owen sah Marik noch eine Zeit lang nach.

"Ich weiß nicht, ob Marik bereit ist in das Land der Drachen zu reisen. Vielleicht sollten wir ihn erst noch eine Zeit lang hier behalten und ihn unterrichten in den Kampfkünsten."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Do 21 Jul 2011 - 0:04

"Ich denke auch in diesem Punkt hast du recht lieber Owen.
Warten wir bis er gezeigt hat was er kann.
Nun sollten wir uns aber um unsere Arbeit kümmern. Es ist noch viel zu tun."
Duran erhob sich von seinem Platz.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Do 21 Jul 2011 - 10:04

Marik schlenderte über die Motte und guckte sich so die Gebäude die dort standen von außen und, sofern er niemanden zu stören schien auch von innen an. Natürlich immer Ausschau halten nach Hauptmann Rakulur.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Fr 22 Jul 2011 - 6:26

"HEYDA! DU STRAUCHDIEB!" hallte eine vorwurfsvolle Stimme aus Richtung des Torbogens Marik entgegen. "Was suchst du hier?" fuhr der Hauptmann fort. "Für Diebe gibt es hier nur den Strick! Wenn dir dein Leben lieb ist dann streune hier nicht so rum!"

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Fr 22 Jul 2011 - 19:26

Marik fuhr erschrocken herum und guckte wer da nach ihm gerufen hatte, dann erblickte er den Hauptmann und rief:
"Haltet ein Rakulur!! Erkennt ihr mich etwa nicht wieder ?"
"Wir trafen uns neulich beim Festessen an des Ritters Tafel. Ich bin der namenlose der in dieser Nacht auf die Motte kam."

Marik hob seine Arme um zu zeigen das er unbewaffnet ist und ging langsam auf den Hauptmann zu.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Di 2 Aug 2011 - 22:04

"Ahh, ihr seid es. Entschuldigt aber so wie ihr euch hier bewegt habt bin ich von nichts gutem ausgegangen." Rakulur schritt ihm entgegen und reichte Marik die Hand.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Do 4 Aug 2011 - 12:29

Duran lief durch die Gänge zu seinem Arbeitszimmer.
Dort angekommen blätterte er die Botschaften des letzten Tages durch.
"Nichts besonderes" ging ihm durch den Kopf bis er plötzlich eine Nachricht in den Händen hielt auf die er schon lange gewartet hatte.

An Ritter Duran von Bärenfels
Sehr geehrter Ritter. Die ersten Truppen der Sturmbrecher sind in Balioh angekommen.
Wir erwarten bald die Ankunft von Ritter Golmar Abserkesm der die Truppen befehligen wird.
Bitte kommt so schnell es geht nach Balioh um die Männer zu empfangen.
Gez.
Herzog Waldemar von Baliho

Duran rief sofort einen seiner Bediensteten zu sich.
"Bringt mir sofort Owen, Asdis und Hauptmann Rakulur!
Sofort!!!"
Duran ließ sich in seinen Stuhl fallen.
"Es geht los."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Idena am Do 4 Aug 2011 - 21:06

Asdis hatte ihre Arbeit sofort unterbrochen. Gerade hatte sie einem neuem Reiter das Prinzip der Führung und der Dominanz anhand von etwas Bodenarbeit näher bringen wollen, aber ein Befehl von Duran erlaubte leider keinen Aufschub. Ein wenig missmutig machte sie sich auf den Weg zur Motte. Zeit sich umzuziehen oder frisch zu machen hatte sie auch keine gehabt, Und so trat sie nur in Hemd und Hose bekleidet sowie mit Stroh im Haar vor den Ritter.

Wenn es so dringend war, musste es wohl sehr wichtig sein...

Sich erinnernd an ihren Faux pas in den Drachenlanden, verbeugte sie sich zuerst, grüßte und wartete darauf, dass Duran sie aufklärte.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Do 4 Aug 2011 - 21:44

Marik schüttelte Rakulur die Hand

"Ritter Duran schickt mich, er hat mich als neuen Rekruten aufgenommen. Nun soll ich mich bei euch melden bezüglich meiner Aufgaben und meiner Ausbildung an der Waffe."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Mi 10 Aug 2011 - 14:39

"Sehr gut, schön das ihr soweit seid. Lasst euch von Khalid die Waffenkammer zeigen um euch zu bewaffnen er wird sich eurer dann anneh..."
"Hauptmann", unterbrach ihn ein Ruf aus einem Fenster der Motte.
"Wer wagt es", brodelte es leise aus Rakulur heraus. Er blickte hinauf und sah den Diener des Ritters der wild gestikulierend am Fenster stand. " Der Ritter verlangt nach euch, es eilt." beendete er den Satz mit zittriger Stimme hatte er doch bemerkt das der Hauptmann grimmig
dreinschaute.
"Euer Glück das es etwas wichtiges zu sein scheint, Diener!" Rakulur wandte sich von Marik ab und befahl ihm im gehen sich bei Khalid zu melden. "Der hat mehr Erfahrung im kleinen Zehen als ihr im ganzen Körper" sagte er noch bevor seine Umrisse im Schatten der Tür verschwanden.

"Gibt es wichtige Neuigkeiten, mein Ritter?" erkundigte sich Rakulur nach der Verbeugung.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Di 16 Aug 2011 - 21:07

Duran schaute aus dem Fenster.
"Es geht los meine Freunde! Ich werde morgen nach Balioh aufbrechen und dort die Sturmbrecher und Ritter Golmar empfangen. Ich werde noch heute nach Balioh aufbrechen. Macht mein Pferd fertig. Begleiten werden mich Owen, Rakulur und vier Wachen die du aussuchen solltest Rakulur. Nimm zum Beispiel Khalid mit denn auf ihn können wir zählen. Ich möchte in ein paar Stunden aufbrechen also eilt euch!"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Mi 17 Aug 2011 - 17:19

Owen war gerade beim Waffentraining gewesen, da ereilte ihn des Ritters Ruf.

Nach der kurzen Einweisung nickte Owen und sagte:
"Vielleicht sollten wir Marik mitnehmen? Es könnte eine gute erste Bewährungsprobe sein."
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Pellinors Ankunft

Beitrag  Gast am Fr 19 Aug 2011 - 20:43

Zur ungefähr gleichen zeit wie Asdis erreichte auch Pellinor die Motte. Nach dem Fest der Drachen hatte er sich von dem siegreich Heimkehrenden Amsivaren getrennt, um seine Gefährten nach Amsivar zu holen, wo sie um Aufnahme bitten wollten. Von der Aufregung, die auf der Burg herrschte war er allerdings sehr überrascht. So hielt er Ausschau nach einem bekannten Gesicht, doch anstelle eines solchen wurde er von einer übereifrigen Wache angehalten. Diese glaubte ihm die Aussage, der neue Knappe des Ritter Durans zu sein, und befahl ihm am Tor zu warten. Die Wache lief los, um Duran nach dem Knappen zu fragen.

Pellinor blickte sich um. "Dies ist also die Heimat meines Ritters", dachte er. "Sehr schön. Zwar bedeutend kleiner als die Festung Breà-Den, die Feste meines Vaters, und weniger Prunkvoll als aslan adur, sitz meines ersten ritters. aber so alles in allem... Duran versteht es wohl nicht nur in zelten gut zu leben". Pellinor setzte sich in auf die Bank des Wachhauses. Er schloss die Augen und streckte beide Beine von sich. seine Gedanken flogen weit fort von hier, begannen in seiner Heimat. Nituria. in 5 Jahren würde er dorthin zurückkommen. Er hatte keine großen Erinnerungen an das Land seiner Väter, mit 7 Jahren hatte er es zum letzten mal gesehen. auf der reise nach Amsivar war ihm ein Krieger begegnet, den sein Vater ausgeschickt hatte, um ihn zu beschützen. Er lachte innerlich grimmig auf. Seid der Kunde des Verrats gegen ihn und seinen Herrn hatte sein Vater ihn für tot gehalten. Sein bei Pellinor verhasster Bruder hatte triumphiert. Bis die Kunde aus den Drachenlanden ankam, verbreitet durch Iona, seinen Weggefähren und treuen Freund, der extra dafür nach Nituria gereist war, um sie Adoras, seinem vater zu überbringen, dass sein Sohn, Pellinor, der erstgebohrene und Erbe, in dem berühmten Duran einen neuen Herrn gefunden hatte. Sein Vater hatte sofort einen Krieger eines jener Stämme, die als seine Vasallen in Nituria lebten, losgeschickt, um ihn zu finden. Er hatte Geschenke im Gepäck, für Duran und für ihn. Diese Kleinigkeiten hatten in Pellinor eine Sehnsucht freigesetzt, nach seinem Land, Nituria, dem Nordland.

Dann glitten seine Gedanken weiter zu seinen Gefährten, die nun im Dorf vor der Motte Quartier bezogen hatten. Sie waren alles freie, die ihm nicht zur Treue verpflichtet waren, und doch folgten sie seinem Wort, als hätten sie ihm einen Ehreneid geschworen. Da waren Emira, seine Freundin aus Kinderstuben, die er auf dem Hof seines ersten Ritters Arèl kennen gelernt hatte und die nach der Machtübername des rassistischem Klerus aufgrund ihres halbelfischen Blutes mit ihm fliehen musste. Er lächelte kurz über den Gedanken, was Duran sagen würde, wenn er hinter ihre Blutart kam. "Da bringt mir der Knappe doch glatt n Spitzohrmädchen mit! Ja gibts denn sowas" oder so ähnlich. Sie hatte ihm das leben gerettet, als sie in einen Hinterhalt kamen. im sumpfigen un Waldigen gebiet wurde ihnen aufgelauert, in dem Kampf wurde Pellinor schwer verwundet. Als der Söldner ihm den Tödlichen Hieb versetzen wollte brach er plötzlich zusammen. An mehr erinnerte sich Pellinor nicht, ihm wurde Schwarz vor Augen. Er hielt kurz in seinem Gedanken inne. "wo zum teufel verdödelt diese wache ihre zeit? bin ich nun der Sohn eines Hochadeligen oder nicht?" Gleich darauf zuckte er vor sich selbst zusammen. So wollte er nicht denken. Er hatte viel vom werdegang seines Herrn Durans gehört, und es beeindruckte ihn, wie sein Edler und Nobler Herr den Aufstieg gemeistert hatte. Er wollte sich nicht über andere Stellen, nur weil sie anders geboren wurden. Er befühlte die Narbe an seiner Brust. Dass nicht mehr übrig blieb hatte er seinen Gefährten zu verdanken. Daher müsste eigendlich er der sein, der ihnen zu Dankbarkeit und Lebenstreue verpflichtet war, und nicht anders herum.
Sein Denken übernahm nun wieder die Kontrolle über sich selbst und so kehrten auch die Erinnerungen zurück. Er wachte in einer Scheune auf. Seine Wunde war glatt verbunden. neben ihm Stand ein Mann. Er konnte seinen Kopf nicht drehen, doch aus den augenwinkeln sah er einen Mann an seinem Bett stehen. zumindest glaubte er dass die Person männlich war. Er erkannte einen köcher, abgerissene Kleidung, allerdings keine uniform oder ähnliches. Seine Hand ertastete seinen Geldbeutel. 'also keine Räuber. Wo bin ich nur gelandet? bin ich tot?'.Der Mann drehte sich um. Er hatte langes Rotes Haar. 'Du bist also wach. gut. bleib liegen, ich rufe Emira und Louise.' Pellinor schloss die augen. Plötzlich war er wieder hier, in Amsivar. Louise. Er lachte kurz auf, worauf ihn eine Magd schief ansah. Sie war ein beispiel, wie viel Pech man mit abstammung doch haben konnte. Mutter früh gestorben, Vater jähzornig. Er wollte sie an einen Bauern verheiraten, doch die 5 Silbermünzen, die Pellinor ihm bot, um sie "zu seiner Magd" zu machen waren ihm wohl mehr wert. und schließlich der Bogenschütze. Askir. Ein Vogelfreier. Ein Jäger, sammler und Fallensteller, der ihm ohne Grund das Leben gerettet hatte. Er hatte den Mann erschossen, der ihn umbringen wollte, und ihm anschließend in die Scheune des Vaters von Louise getragen, wo sie ihn zu dritt gesund pflegten.
Er hätte noch ewig seine Reise noch mal erleben können, als er plötzlich Hauptmann Rakulur sah. Rakulur-er stand auf, hielt jedoch kurz inne. Wenn er einen menschen außer Duran nicht enttäuschen wollte, dann war das Rakulur. Der Hauptmann flößte ihm Respekt ein, nicht nur seid dieser ihm beim ausmarsch einen meter neben der formation entdeckt hatte. er war das erste mal in seinem Leben marschiert, entsprechend unerfahren war er damals. Der Hauptmann schien beschäftigt, sodass er als Pellinor auf den Beinen war schon wieder außer sicht war. "Diese verdammte wache. Wahrscheinlich gerade ihre Beine beim würfelspielen verloren..." dachte pellinor grimmig. Die anderen Amsivaren kamen ihm in den Sinn. Er hatte es noch nie mit Namen merken gehabt, gerade bei fremdländischen namen wie die der Amsivaren. Da die wache wohl noch auf sich warten würde setzte er sich erneut auf die bank, in der hoffnung, dass duran bald von seiner ankunft erfahren würde.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 20 Aug 2011 - 0:08

Owen stand noch bei Ritter Duran, um die letzten Einzelheiten zu erfahren, als plötzlich eine Wache ankam. Der junge Soldat war ausser Atem und stammelte etwas von einem Knappen, der vor den Toren warte.

Der Leibwächter des Ritters runzelte die Stirn und zog eine Augenbraue nach oben.
"Pellinor...", seufzte er kurz und sagte dann aber: "Ich kümmere mich darum."

Die Wache führte ihn zu dem Tor, an welchem Pellinor wartete.

Er wusste noch gut, was am Drachenfest vorgefallen war.
Auf einmal stand dieser junge Kerl im Lager der Amsivaren und fragte, wo Duran abgeblieben sei. Owen hatte ihm keine Auskunft geben können ausser der, dass der Ritter beim Heerkönig sei. Dort wollte er nicht gestört werden und niederes Volk hatte meistens eh keine Anwesenheitsberechtigung.
Erst auf die Frage eines anderen Amsivaren stellte sich der Fremde vor als Pellinor, der Knappenanwärter.

Seit diesem Moment wartete Owen darauf, dass sich der Knappe ihm persönlich vorstellte. Ihm, der persönlichen Leibwache des Ritters. Ihm, der eigentlich über alle Personen, die mit dem Ritter zu tun haben, bescheid wissen sollte.
Stattdessen erfuhr Owen auch, dass der Knappe adliger Abstimmung war und irgendetwas in die Richtung... das war meistens kein allzu gutes Zeichen.
Zumindest die Vorurteile über die adlige Abstammung hatten sich recht schnell erledigt, als Owen sah, dass der Knappe sich tatsächlich sehr anstrengte alle Aufgaben, die ihm auferlegt wurden, zur vollen Zufriedenheit des Ritters zu erledigen. Doch nichts desto trotz, Owen wartete nach wie vor darauf, dass Pellinor sich ihm vorstellte.
Der junge Leibwächter empfand es als Frechheit, er fühlte sich in seiner Ehre gekränkt und nicht ernst genommen... das war wohl noch ein Rest des alten Stolzes der Walloraner.
Und somit hatten sich die Gespräche mit dem Knappen größtenteils auf Belehrungen, Zurechtweisungen und der Mitteilung, dass der Ritter auf ihn wartete, beschränkt... was sich auch jetzt nicht sonderlich ändern sollte.

"Der Ritter wartet auf dich... Knappe...", raunte er, wobei er das letzte Wort ein wenig zu spät hinzufügte.

Es mochte sein, dass Pellinor ein netter Kerl war und sich bemühte, er war auch ein akzeptabler Kämpfer (wie man es eben von einem Jungen seines Alters erwarten konnte), aber etwas, was man eigentlich erwarten sollte von einem solchen Knappen, ließ auf sich warten... die Umsicht und die Menschenkenntnis.

Als Pellinor nicht sofort aufsprang sondern noch einen Moment brauchte um seine Sachen zusammenzuraffen, sah Owen ihn an und meinte:

"Eile dich, Junge. Der Ritter hat noch etwas vor."
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Sa 20 Aug 2011 - 10:29

Rakulur ging nach dem Befehl des Ritters auf dem Flur zum Diener und sagte ihm er solle Khalid und Marik bescheid geben das sie für eine längere Reise packen und die Pferde satteln sollten. Sie sollten Marik noch fertig bewaffnen und sich dann eilen. Khalid solle noch zwei zusätzliche Wachen mitbringen und du bepackst mein Pferd, raunte er den Diener an.

"Duran deine Wachen werden in einer Stunde soweit sein. Du sagst Golmar ist dabei? Was für eine Freude! Aber welchen Anlass hat das alles? Sind es die Orks?" erfragte Rakulur den nachdenklich dreinschauenden Ritter.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Duran am Sa 20 Aug 2011 - 11:18

"Ganz recht mein Freund! Orks! Sie sammeln sich. Wir erwarten den Einfall der grünen Horden in absehbarer Zeit. Ich habe den Heerkönig um Truppen gebeten und er hat sie mir zugesagt! 600 Soldaten wird Golmar mitbringen! Ich danke den achten dafür. Es wird unseren Krieger den Rücken stärken wenn sie wissen das weiter 600 Mann ihnen helfen werden. Die Bevölkerung weiß nichts davon und das soll auch so bleiben. Ich weiß nicht ob sie was gemerkt haben aber wir wollen keine Panik. Du weißt was die letzten mal geschen ist. Ich kann dir auch nicht sagen wie lange es dauern wird wie schlimm es wird oder ob wir je wieder nach Bärenfels zurück kommen werden. Ich weiß nur das WIR unser Land nicht im Stich lassen werden!"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Sa 20 Aug 2011 - 12:20

Pellinor sah die Wache kommen. Und hinter dem Soldaten schritt... Pellinor hielt inne. Der Leibwächter seines Herrn. Owen, fiel ihm ein, war sein Name. Pellinor runzelte die Stirn. Diesen Mann verstand er nicht recht. Einerseits war er anscheinend ein netter und großzügiger Mann, doch ihm gegenüber verhielt er sich immer kühl. Pellinor wusste nicht weshalb. Er nannte sich zwar selber oft den "nutzlosesten Knappen unter der Sonne", dies aber nur im Scherz. Er hatte alle Aufgaben relativ gut hinbekommen, glaubte er, von der Sache mit dem Helm mal abgesehen, aber da war die Panik über die Verwundung seines Herrn einfach zu groß gewesen. Dennoch schien der Leibwächter des Ritters ihn nicht zu mögen. Er würde dies Regeln, doch gerade hatte er andere Probleme, auch wenn die mit dem gleichen Namen verbunden waren. Anstelle einer Begrüßung raunte er ihm nur zu, er solle sich beeilen. Irgendetwas war hier los. Pellinor kannte diese Atmosphäre von Hofe seines Ersten Ritters. Und es war nichts gutes, da war Pellinor sich sicher. Er befühlte das Neue Schwert an seiner Seite. Sein Vater hatte es ihm mitbringen lassen, zusammen mit seinem Kettenhemd. Damit war er wenigstens nicht mehr auf die Gnade seines Ritters, ihm Rüstung zu leihen, angewiesen. Dennoch hatte Pellinor das dumpfe Gefühl, dass er beides, Schwert und Hemd, bald brauchen könnte... . "Duran wird mir schon sagen was hier los ist, der ist ja um einiges netter als Owen-zumindest zu mir." Das dumpfe Gefühl bei der Sache konnte Pellinor dennoch nicht loswerden.
Wenig später stand er vorm Ritter.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Sa 20 Aug 2011 - 14:53

Als Rakulur im Torbogen verschwunden war sagte Marike leise zu sich
"Rakulur dieser alte Windmühlenbekämpfer was weiss der schon wieviel Erfahrung ich habe. Und wer soll überhaupt dieser Khalid sein und noch viel wichtiger wo soll ich den nun finden"

Marik wollte sich grad auf die Suche nach Khalid machen da tauchte einer der Diener vor ihm auf und sagte etwas davon das er sich reisefertig machen und sein Pferd satteln sollte.
"Welches Pferd verdammt nochmal und welche Sachen soll ich packen ich besitze doch nahezu nichts" fragte Marik den Diener.
Doch der konnte ihm auch nicht viel mehr dazu sagen. Umso wichtiger war es nun Khalid zu finden. Marik entschied sich erstmal in den Ställen zu gucken vielleicht hatte Khalid auch schon die Nachricht erhalten und war schon angefangen die Pferde zu satteln.
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 20 Aug 2011 - 17:32

Owen ging vor Pellinor her, hielt einen straffen Schritt ein.
Während des ganzen Weges redete er nicht ein Wort mit dem Knappen. Auch wenn er die Sache gerne klären würde, er war nicht derjenige, der diese Situation ausgelös hatte.

Als die Zwei fast bei Ritter Duran ankamen sah Owen auf einmal Marik, welcher in heller Aufregung zu sein schien.
Freundlich begrüßte er ihn.

"Marik, mein Freund. Was ist denn los, du scheinst so rastlos. Und wo sind deine Sachen... haben dir die Diener sie noch nicht gebracht, wie Rakulur es aufgetragen hat?"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Marik am Sa 20 Aug 2011 - 18:30

"Ach Owen gut das ich euch treffe."

Marik nahm Pellinor, der hinter Owen ging garnicht wahr.

"Meine Sachen? äh nein ich bin eiegentlich auf der Suche nach Khalid, wer auch immer das ist Rakulur sagte mir ich solle mich bei ihm melden.
Den Diener den ihr vermutlich meint der sagte mir nur ich solle meine Sachen für eine Reise packen und mein Pferd satteln, aber ich habe doch garkein Pferd nun und meine Ausrüstung ist auch eher dürftig oder zumindest nicht geeignet für eine lange Reise. Ich weiss ja nicht einmal was hier los ist und wo es hin geht."

Die Verzweifelung in Mariks Gesichtsausdruck wurde immer stärker sichtbar. Da entdeckte er Pallinor, er packte ihn mit beiden Händen an der Schulter blickte ihm ins Gesicht und fragte

"Seid ihr Khalid ?"
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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Sa 20 Aug 2011 - 18:52

Owen rannte fast. Pellinor hatte Schwierigkeiten ihm zu folgen, was bei Kettenhemd, Umhang und Gepäck kaum verwunderlich ist. Als ein Mann ihrem Weg kreuzte und Owen plötzlich wie verwandelt wirkt was Freundlichkeit angeht, wusste Pellinor, dass es wirklich an ihm liegen musste, dass Owen sich so verhielt. Er beschloss mal mit Owens Frau zu reden und sie um Rat zu fragen.

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Gast am Sa 20 Aug 2011 - 18:55

Die "Attacke" kam unerwartet. "ich bin Pellinor, mein Herr, Pellinor von Nitura! Ich bin knappe von Duran." stammelte Pellinor. "bitte lasst mich los Sir"

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Re: Bärenfels, Motte des Ritters

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 20 Aug 2011 - 20:25

Owen konnte es kaum fassen.
Sogar Marik hatte er sich jetzt auch persönlich vorgestellt, aber ihm nach wie vor nicht...
"Nein, Marik, du missverstehst da etwas. Waffen werden für dich bereitgelegt, aus der hiesigen Waffenkammer. Deine persönliche Ausrüstung wirst du schon selber zusammensuchen müssen, was auch immer das umfasst. Und die Pferde, darum mach dir mal keine Sorgen, die werden auch gestellt. Ich werde mich mal kurz..."
Er packte einen jungen Rekruten, der gerade vorbei lief und meinte:
"Junge, geh in den Stall und lass ein Pferd für "MARIK" und Owen satteln... das sollte für deine Bemühungen reichen."
Mit diesen Worten drückte er ihm drei Kupferstücke in die Hand und schubste ihn leicht in die Richtung der Stallungen.
Dann wandte er sich wieder Marik zu.
"Siehst du, mein Guter, jetzt hast du nur noch deine persönlichen Dinge zusammenzuraffen. Und das solltest du doch noch schaffen, nicht wahr?"
Grinsend zog er Marik von Pellinor weg mit den Worten:
"Und lass den armen Knappen in Ruhe... der bekommt noch früh genug den Ernst der Situation zu spüren."
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