Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

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Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Sa 15 Dez 2012 - 2:01

Im Ostturm der Motte von Bärenfels. Es ist später Nachmittag, einige Tage vor dem Auszug gen Baliho, die Sonne sinkt und die Schatten werden länger.

Schwere Schritte hallen im engen Gang der langen Wendeltreppe wieder, die alle Räume des Turmes verbindet. Am Eingang des Turmes im Burghof sind sie nur noch leise zu vernehmen, während eine Person immer höher in Richtung Turmspitze hinaufsteigt.

Die Schritte verstummen am letzten Absatz der Wendeltreppe an der Tür zum obersten Zimmer im Ostturm. Ein heiseres Krächzen tönt von oben her, aus der Dachkammer der Botenraben, nur eine Treppenrundung höher.

Der Besucher wendet sich der Tür zum Turmzimmer zu. Ein kräftiges Klopfen läßt das alte Holz erzittern, woraufhin aus dem Zimmer ein lauter Ausruf zu hören ist, durch die dicke Tür gedämpft und unverständlich. Der Besucher öffnet die Tür.

Er blickt auf einen großen Tisch, auf dem sich Pergamente und Schreibutensilien sowie ein wachsverkrusteter Kerzenhalter befinden. Die Wände säumen Regale auf denen sich Schriftrollen, Kästchen, Bündel getrockneter Pflanzen und allerlei sonderliche Gegenstände stapeln. Vom schwächer werdenden Licht des kleinen Fensters und den flackernden Kerzen in Licht und Schatten getaucht erhebt sich hinter dem breiten Tisch eine in eine grobe Robe aus schwerem Stoff gewandete Gestalt von einem Stuhl. Vor ihr breitet sich langsam ein schwarzer Tintenklecks auf einem zur Hälfte mit Schriftzeichen bedecken Pergament aus.

"Bei allen Göttern, Ihr brauchst die Tür nicht gleich einschlagen! Gebraucht auch mal euren Kopf und nicht nur euren Schwertarm!"

Der Mann in der Robe beginnt aus einer kleinen Schale feinen Sand auf den Tintenfleck zu schütten, murmelt etwas, das sich anhört wie "... und noch einmal von vorn, weil's so schön war" und sieht den Besucher erwartungsvoll an. "Nun sprecht schon, warum seid Ihr hier?"

"Entschuldigt die Störung, Lox, der Ritter wünscht euch zu sprechen. Er erwartet euch im Jagdzimmer."

"Hmm, nun gut, diese Botschaft ist eh nicht mehr zu retten. Später auf ein Neues." Lox schaut sich auf dem Tisch um und löscht die Kerzen. Er schiebt das verunglückte Pergament beiseite zu einigen anderen Blättern und greift nach einem kleinen Glasfläschchen, das er in einen der Beutel an seinem Gürtel steckt. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu und kommt um den Tisch herum.

Seine Robe schleift ein wenig auf dem Boden und während er in Richtung Tür geht tanzen einige Staubkörner im Lichtschein der tiefstehenden Sonne, die durch das kleine Fenster fällt. "Hat Herr Duran gesagt, warum er nach mir schickt?"

"Nein", erwiedert der Besucher, "er sagte nur, dass es eine dringliche Angelegenheit ist."

"In Ordnung, dann machen wir uns besser mal auf den Weg", meint Lox, folgt dem Boten ins Treppenhaus und zieht die schwere Tür hinter sich zu.


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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 15 Dez 2012 - 17:45

An den Toren der Motte kam plötzlich Bewegung auf. Ein paar Stimmen wurden laut, als Úlfur sich seinen Weg durch die Menschen bahnte.
Meistens jedoch wurde nur gemunkelt und geflüstert, was denn das für eine Gestalt sei.

Die Torwachen hatten ihn hindurchgelassen, als er explizit den Namen von Lox nannte und sagte, dass er auch Owen McCallaghan gut kannte. Eine kleine Notlüge würde ihn mit Sicherheit nicht umbringen und schließlich wollte er ja tatsächlich nichts Böses.

Doch trotz der Stimmen und der schrägen Blicke, die war er zur Genüge gewohnt, ging er weiter in Richtung der Motte.
Ein streunender Hund schloss sich ihm an, lief eine Weile neben ihm her und verließ ihn aus einer genau so spontanen Laune heraus wieder.

An den Toren der großen Festung wurde er aufgehalten.
"Wer seid Ihr? Was wollt Ihr hier?", fragte eine der Wachen streng. Der Rest der Wachmannschaft hatte sich ein wenig weiter entfernt und schien sich weniger für den Wanderer zu interessieren.
"Ich suche Lox, er ist ein guter Freund von mir. Genau wie er bin ich ein Priester der Elenya. Wenn es euch also nichts ausmacht würde ich jetzt gerne eintreten.", sagte Úlfur sehr ruhig und bedächtig.
Die Wache sah ihn an, etwas in ihm schien sich dagegen zu wehren, aber auf der anderen Seite kam ihm dieser Fremde plötzlich so vertraut vor, dass er sich fragte, warum er ihn überhaupt aufgehalten hatte. Der junge Mann lächelte nun, trat beiseite und schüttelte den Kopf.
"Es tut mir leid, ich wollte Euch keine Unannehmlichkeiten bereiten. Bitte, tretet doch ein!", sagte er freundlich und hielt die Tür für Úlfur auf.

Nachdem der Schamane eingetreten war schloss er die schwere, hölzerne Pforte wieder.
Manchmal hatte es doch Vorteile von Elenya berührt worden zu sein.

Er ging also den Gang entlang, schnüffelte hier ein wenig, schnüffelte dort ein wenig. Es war eine sehr interessante Erfahrung. Seit langem befand er sich mal wieder in einer Festung.
Als er in einen Seitengang einbog und sich gerade anfing zu fragen, wie er Lox finden sollte, stieß er beinahe mit diesem zusammen.

"Lox!", sagte er nur überrascht, erfreut und spitzzähnig lächelnd.
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am So 16 Dez 2012 - 2:01

Man sollte meinen, Lox sollte überrascht sein, als er um eine weitere Biegung des Gangs tief innerhalb der Mauern von Bärenfels biegt und urplötzlich der abgrissen wirkenden Gestalt von Úlfur gegenüber steht. Doch weder schreckt er zurück noch hält er abrupt in seinem zügigen Gehen inne.

Im Gegenteil - als Lox um die Ecke des Ganges biegt breitet er die Arme aus, begrüßt Úlfur mit einer kräftigen Umarmung und zieht ihn sogleich schnellen Schrittes mit auf seinem Weg. "Seit gegrüßt, Freund Wolf! Euch habe ich ja seit bald zwei Monden nicht mehr gesehen. Was verschafft mir die Ehre Eures Besuchs?"

Mit einer fließenden Bewegung dreht sich Úlfur um und schreitet neben Lox durch den Gang. Lox rümpft ein wenig die Nase. "Gerochen habe ich euch auch lage nicht mehr - ohne den Wind zu euren Gunsten wittert man euch in diesen Gemäuern schon auf hundert Schritt Entfernung", bemerkt Lox mit einem Augenzwinkern. "Entschuldigt meine Eile, aber der Herr dieser Feste hat mit Dringlichkeit nach mir geschickt. Ritter Duran von Bärenfels - er ist euch sicherlich bekannt."


Zuletzt von Nico am Fr 21 Dez 2012 - 9:02 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am So 16 Dez 2012 - 12:19

Úlfur ist ein wenig überrumpelt, als er plötzlich mitgezogen wird. Er hebt kurz den Zeigefinger der rechten Hand, denkt kurz angestrengt nach, holt Luft... und weiß schon gar nicht mehr, was er sagen wollte.

"Lox, mein Freund. Ich bin eigentlich nur hier, weil ich mit Euch ein wenig beten wollte und um ein interessantes Gespräch zu führen. Ich wusste ja gar nicht, dass die Wachen des Ritters so freundlich sein können, wenn man seinen Standpunkt ein wenig verstärkt.", sagte Úlfur, den letzten Satz wohlweislich flüsternd, damit niemand ihn hörte, mit einem Zwinkern. "Also Lox. Meinen Geruch kann man nun wirklich nicht als so gravierend schlimm bezeichnen... immerhin fliehen die Tiere des Waldes noch nicht von mir. Erst dann würde ich sagen, dass ich mich mal baden muss. Aber nun zu etwas Anderem... was kann der Ritter denn bloß von Euch wollen? Und meint Ihr wirklich, dass es eine gute Idee ist, wenn ich mitkomme? Ich hatte nicht den Eindruck, dass er gut auf mich zu sprechen ist."
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am So 16 Dez 2012 - 21:29

"Keine Sorge, es wird bestimmt nicht lange dauern. So wie ich Herrn Duran kenne wird er wollen dass ich im Laufe des Abends noch einen Brief für ihn aufsetze. Ihr braucht nicht mit hinein komnen, wenn Ihr nicht möchtet." meint Lox und schaut wähend ihres Weges durch die Gänge im Vorbeigehen in die eine oder andere offene Tür und grüßt ein paar mal kurz die Bediensteten die er sieht.

"Was euren Geruch angeht - glaubt nicht dass ich den Geist und die Sinne von Elenyas Geschöpfen vergessen habe, nur weil ich seit dem letzten Sommer viele Tage hier in der Motte verbracht habe", entgegnet Lox gut gelaunt. "Meine Nase und meine Augen mögen dem Geist von Gevatter Isegrimm nachstehen, der mit euch läuft, aber dennoch lodert das Feuer von Leben und Tod in meinem Blut wie eh und je und schärft meine Sinne. Ich habe nicht vergessen, was mir zuteil wurde."

"Besonders die Lehren der Falken von Flureck solltet auch Ihr einmal studieren. Wenn Ihr dereist wieder dem Heiligen Wald nahe seid solltet Ihr ihre Abtei aufsuchen. Sie haben ganz außergewöhnliche Schriften dort. Sogar einige Originale von den Elfen der altvorderen Zeit selbst. Was für wundersame Zeichen und Erkenntnisse diese Schriften bergen! Elenyas Stimme höchstselbst wird in eurem Geiste wiederhallen und euch erleuchten, das verspreche ich euch!"

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am So 16 Dez 2012 - 23:20

Úlfur grinst frech.
"Nun, Lox, dass dir der Geist und die Sinne Elenyas abhanden gekommen sind habe ich nie behauptet. Nur, dass du sie vielleicht hier in diesen feinen Mauern hin und wieder ein wenig vernachlässigst."

Dann trübt sich sein Blick ein wenig. Er kramt in den Taschen und holt ein Schriftstück hervor.
"Hier, Lox. Das ist die Aufforderung eine Prüfung abzulegen in der ich unter Beweis stellen soll, dass meine Magie "rein" ist. Ich hatte sie schon einmal abgelegt, aber leider meine Bescheinigung verloren. Muss ich das nachholen oder reicht das, wenn du ein Wort für mich einlegst? Und was hältst du überhaupt davon?"

Mit einem Blick in den Gang denkt er kurz nach.
Was bildet sich ein Sterblicher überhaupt ein bestimmen zu wollen, welche Magie man wirken darf und welche nicht? Wer hat ihn überhaupt zum Oberhaupt der Kirche ernannt? Wieso folgt ihm jeder ohne, dass irgendjemand mal stutzig wird und sich fragt, wem er da überhaupt folgt?

"Ich finde die Idee einer Inquisition fürchterlich falsch, Lox.", sagt er aus dem Kontext heraus. "Ich meine... ich verstehe, wenn man sich Sorgen ob der Heräsie macht, aber seit wann versuchen wir militant den Glauben in die Welt hinauszutragen? Ist das der Sache überhaupt dienlich oder machen wir uns damit nicht sogar zum Gespött oder zum Feindbild? Ich meine... nach allem, was ich gehört habe, muss man sich nicht wundern, dass ihr im Land der Eingläubigen angegriffen worden seid. Hätten die Sturmbrecher sie nicht einfach in Frieden lassen können?"
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Di 18 Dez 2012 - 9:44

Duran stand in seinem Arbeitszimmer. Den Blick aus dem Fenster und die Arme auf dem rücken verschränkt. Ein Diener brachte ihm einen heißen Tee mit etwas Rum. Als der Diener den Pokal auf den Tisch stellen wollte stieß er mit dem Ständer des Pokales an die Tischplatte. Dieses kleine Geräusch brachte Duran dazu sich umzudrehen und ihn anzufahren.
"Kannst du nicht aufpassen du Tölpel!"
"Verzeiht mir Sire!" brachte der Diener herraus und ging in Deckung.
"Mach das du raus kommst und schau nach wo Lox bleibt! Hast du verstanden?!" fauchte Duran ihn an.
"Ja Sire! Natürlich Sire!" der Diener ging rückwärts zur Tür und verbeugte sich mehrfach.
Ganz leise schloss er die Tür hinter sich.
Duran drehte sich wieder zum Fenster.
Irgendetwas stimmte nicht. Er wusste aber nicht was. Er hatte ein Gefühl von Kälte in sich.
"Wo bleibt Lox?" dachte er. "Ich muss ihr einen Brief schreiben!" Duran sah an das Heft seines Schwertes. An ihm hatte er das Tuch welches ihm Ileana geschenkt hatte befestigt. Er zog seine Handschuhe aus warf sie auf die Fensterbank und umfasste mit beiden Händen das Tuch. Eine Wärme stieg plötzlich in ihm auf. Eine Wärme die er nur selten verspürte und nur dann wenn sie in seiner Nähe war.

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Di 18 Dez 2012 - 12:18

ot: OHHH WIE SÜß I love you Very Happy

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Di 18 Dez 2012 - 16:39

Lox ging nach den harschen Worten seines Glaubensbruders für einige Schritte schweigend und nachdenklich neben Wolf her. Sie waren fast beim Jagdzimmer angelangt. Er stoppte uns sah Úlfur ernst an.

"Ihr sprecht da eine wichtige Angelegenheit an, aber auch eine bei der man mit Bedacht vorgehen muss. Von den Hintergründen des Konflikts zwischen Erziel und den Eingläubigen weiß ich leider nicht genug. Dessen ungeachtet stimme ich euch zu - Tyr lehrte uns die Unterschiede der Stämme anzuerkennen und darüber zur Einigkeit zu kommen. Aber ich mache mir auch schon seit einiger Zeit Gedanken über die Berichte aus Astranat über die Umtriebe der Inquisition. Arvid von Trelleborg, ein Freund und Bruder der Tyr und Mystra folgt, reist sogar von Zeit zu Zeit dorthin und bringt Kunde aus erster Hand", erzählte Lox und senkte etwas die Stimme.

"Man erzählt sich dass nicht wenige Brüder, die lieber mit Zunge und Feder den Glauben pflegen, denn mit Feuer und Schwert, beunruhigt sind über die vielen Verurteilungen. Es wird gemutmaßt, dass einige Anklagen aus Missgunst und Durst nach Einfluss heraus vorgebracht werden. Der militärische Arm des Klerus hat innerhalb weniger Sommer sehr viel Macht gewonnen - vor allem in Astranat und am Hofe."

"Ich kenne Andur Barax, einen Novizen der Inquisiton, der öfters in dieser Gegend vorbeikommt, recht gut. Er stammt aus Astranat, ist ein rechtschaffener Mensch und wir haben schon manche Schlacht zusammen geschlagen. Ich werde ihn so bald wie möglich in der Angelegenheit befragen. Wahrscheinlich werdet ihr nicht um die Wiederholung der Prüfung herumkommen, aber ich werde sehen was ich machen kann. Ich weiß wie sehr ihr euch um das Elenya-gefällige Gleichgewicht des Landes bemüht. Tragt sie in eurem Herzen und die Inquisition soll eure Sorge nicht sein."

In diesem Moment kam einer der Kammerbursche Durans um die Ecke, die die beiden Priester noch vom Jagdzimmer trennte. "Herr Lox, wunderbar, Ritter Duran erwartet euch schon ungeduldig. Eilt euch, bitte!"

"Was ist los?", fragte Lox verwundert, der ganz in das Gespräch mit Wolf vertieft gewesen war. "Ach ja, richtig. Ich bin sofort dort. Richtet Duran das aus."

Der Diener zuckte zusammen, sein Blick schoss in Richtung des Ganges hinter ihm. "Sehr wohl", sagte er und eilte mit missmutigem Gesicht den Weg zurückden er gekommen war.

"Freund Úlfur", wandte sich Lox an Wolf. "Bitte wartet einen Moment hier. Ich wrde hören welcher Dienste Herr Duran bedarf. Es wird nicht lange dauern, hoffe ich", sagte Lox, legte Wolf die Hand kameradschaftlich auf die Schulter und wandte sich zum Gehen.

Edit: Inhaltsupdate in Kurssivschrift, Absatz 2 und 4


Zuletzt von Nico am Mi 19 Dez 2012 - 18:54 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Mi 19 Dez 2012 - 13:37

Es klopfte an der Tür.
"Ja!" rief Duran und drehte sich zur Tür.
Der Diener schlich in den Raum verbeugte sich und sagte: "Lox ist auf dem Weg zu euch Mylord."
"Sehr gut." sagte Duran. "Jetzt verschwinde und Sorge dafür das uns NIEMAND stört!"
"Jawohl Sire!" sprach der Diener und verließ den Raum.

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am Do 20 Dez 2012 - 9:01

Úlfur bleibt, auf die freundliche Bitte von Lox hin, stehen und schaut ein wenig verkniffen drein.
Eigentlich würde es ihn schon interessieren, was der Ritter von seinem Freund wollte.

Aber auf der anderen Seite ist es ganz gut so, schließlich hat er jetzt erst mal genug zum Nachdenken. Dass Lox so auf seinen inquisitionskritischen Anflug reagierte, das hatte er nicht gedacht. War sein Freund letzten Endes etwa genau so eingestellt wie er?

Der Wolf setzt sich auf den Boden und denkt nach. Im Schneidersitz fährt er sich mit seinem Daumen über die scharfen Eckzähne, mit welchen Elenya ihn gesegnet hatte. Anfangs war er gar nicht glücklich darüber gewesen, schließlich wurde er nur allzu oft wegen dieser Zähne als Monster verschrien. Aber inzwischen hat er sich daran gewöhnt und diese Attribute hatten ihm schon oft gute Dienste geleistet.
Als er in seinen Taschen kramt stößt seine Hand auf ein paar seiner Pilze, welche er immer mit sich trägt. Welche er essen kann und welche nicht, das hatten ihm damals die Mönche in der Anstalt für geistig Verwirrte beigebracht, in welche er damals von seinen Eltern geschickt wurde.

Sich einen der Pilze in den Mund schieben ritzt er mit seinen Fingern auf dem Steinboden herum. Wie konnte man nur so leben? Diese kalten Steine, beseelt zwar, aber trotzdem kalt und trist, sie würden ihm immer das Gefühl geben ein Gefangener zu sein.
In den Stallungen konnte man noch leben, da waren schließlich oftmals viele Ein- und Ausgänge, die einem zumindest die Illusion von Freiheit vermittelten.

Plötzlich steht eine Wache vor Úlfur und schaut ihn verwundert an.
"Was macht IHR denn hier? Seid Ihr ein Gast?"

Der Wolf sieht ihn kauend an und kratzt sich hinter seinem Ohr.
"Ja, in der Tat. Ich bin Gast von Lox Wolfen, er hat mich gebeten hier zu warten, während er die Audienz bei deinem Ritter hat."

Misstrauisch schaut die Wache den Fremden an, eine Augenbraue gerunzelt.
"Nun, ist das so?"

"Ja, das ist so. Elenya selbst hat mich berührt und ich wurde gesandt um euch mit Lox' Hilfe Friede für eure Seelen zu geben. Meine Erscheinung wird dir nicht mehr merkwürdig vorkommen, wenn du erst den Geist der Göttin gespürt hast und meine Anliegen werden dir logisch vorkommen. Mein Geist soll über den deinen wachen und dir in stürmischen Zeiten Frieden schenken. Vertraue mir und du vertraust den Achten und dem Glück, welches sie dir und deiner Familie bescheren werden. Und so frage ich dich, Freund, vertraust du mir oder nicht?"

Wieder verändert sich etwas im Blick des Gegenüber des Schamanen, er wird friedlich und zutraulich.

"Natürlich, natürlich. Ich werde Euch nicht länger belästigen. Entschuldigt bitte."

Und mit diesen Worten zieht die Wache von Dannen.

Úlfur lächelt nur zufrieden und freut sich über die Gaben seiner Göttin, welche ihn anscheinend in der Motte wissen möchte.
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Do 20 Dez 2012 - 18:02

Lox ging um die Ecke des Ganges und auf die mit Schnitzarbeiten verzierte Tür von Ritter Duran's Jagdzimmer zu und wollte gerade nach dem Türknauf greifen als die Tür überraschend aufging und ihn zurücktaumeln ließ. Sehr schnellen Schrittes und eine Entschuldigung murmelnd huschte der Leibdiener Durans an dem verdutzten Priester vorbei.

Nachdem er seine Robe ein wenig gerichtet hatte trat Lox in die offen stehende Tür, klopfte zur Vorbeugung an den Türrahmen und räusperte sich.

"Sire, Ihr wünschtet mich zu sprechen?", beginnt Lox, deutet eine knappe Verbeugung an, macht einen Schritt in den Raum und schließt die Tür.

"Entschuldigt die Verzögerung - ein Priesterbruder hat mich überraschend mit einem Besuch beehrt. Ich bin so schnell gekommen wie der Anstand es zuließ. Wie kann ich euch dienlich sein?"

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Fr 21 Dez 2012 - 16:28

Duran drehte sich zur Tür.
"Lox! Gut das ihr endlich hier seit! Kommt doch näher und setzt euch."
Duran zeigte mit der Hand auf einen der Stühle die am Schreibtisch standen.
"Worum es geht ist schnell erzählt. Ich möchte dass ihr mit mir zusammen einen Brief an Ileana schreibt.
Wisst ihr sie fehlt mir und ihr habt die Gabe die richtigen Worte zu finden."
Duran nahm Platz.
"Dieses duldet keinen Aufschub. Ich habe mir schon zu viel Zeit gelassen. Also bitte helft mir."

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Fr 21 Dez 2012 - 19:25

"Die holde Lady Ileana - ich verstehe. Selbstverständlich, Sire", erwiedert Lox, tritt an den Schreibtisch und setzt sich Duran gegenüber.

Er langt zu seinem Gürtel hinab, löst die Haltriemen einer etwa handgroßen, flachen Schatuelle aus hellem Holz und stellt sie auf den Tisch. Es folgt ein kleines Glasfläschchen mit schwarzem Inhalt das er aus einem der Beutel an seinem Gürtel holt. Aus der Schatulle entnimmt er ein kleines Blatt grobes Papier und einen kurzen Federkiel. Abschließend holt er noch ein recht kleines quadratisches Kästchen aus dunklem Holz aus einer Gürteltasche hinter seinem Rücken hervor und stellt es neben das Blatt Papier. Lox entkorkt die kleine Phiole, tunkt den Federkiel vorsichtig hinein und sieht Duran an.

"Nun, was schwebt euch vor, das ich schreiben soll? Gibt es einen aktuellen Anlass? Ich spüre, dass der Fluss der Essenz in euch recht aufgewühlt ist ..."

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Sa 22 Dez 2012 - 13:19

Duran drehte sich etwas mit dem Stuhl in Richtung des Fensters.
"Lox. Ich vermisse sie einfach. Ich vermisse ihr Lächeln. Es ist einfach schwer sie nicht in meiner Nähe zu wissen. Es macht mich traurig und mein Herz sehr schwer. Ich möchte ihr schreiben wie sehr ich sie vermisse was ich alles vermisse und ... .
Ich muss wissen wie es ihr geht. Ob es ihr gut geht und wann wir uns endlich wieder sehen."

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Mi 26 Dez 2012 - 23:29

Duran drehte sich zu Lox um und erwartete seine Antwort.

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Gast am Sa 29 Dez 2012 - 1:30

Lox sah etliche Herzschläge lang in Gedanken versinkend aus dem Fenster, durch das das schwindende Licht der Sonne honigfarben in den Raum fiel. Der Leben spendende Feuerball, Elenya's glühendes Auge, färbte die Wolken rötlich während er unaufhaltsam dem Horizont entgegen sank.

Nur wiederwillig wandte Lox seinen Blick von diesem Schauspiel, das ihn wie nur wenige andere Schönheiten aus Elenya's Schöpfung im Innersten seines Herzens berührte.

Er sah Duran an und nickte. "Ich verstehe euch gut, Sire. Laßt den von euch gewählten Zeitpunkt das Omen für diesen Brief sein. Ich werde die Strahlen der Sonne für euch auf das Pergament bannen, so dass Ileana's Herz erleuchtet und gewärmt wird, so wie sie das eure entflammt hat. Bitte lasst mich einen Augenblick allein, ich brauche die Stille, damit der Moment mir nicht entgleitet."

Tief in Lox Augen glimmt ein Funke auf. Sein Blick verliert den Fokus auf Durans Gesicht, durchdringt ihn, scheint in weite Ferne zu schweifen und ihm doch gleichzeitig direkt in die Seele zu sehen...

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Do 3 Jan 2013 - 18:35

Duran war bei diesem Anblick von Lox nicht ganz wohl in seiner Haut.
"Lox? Also ich werde euch dann kurz alleine lassen. Ich muss mal eben ... raus aus diesem Zimmer und ... auf jeden fall könnt ihr dann schon mal in Ruhe mit dem Brief beginnen. Ich bin gleich wieder da."
Duran stand auf und verließ ohne sich umzudrehen den Raum.
Auf dem Flur angekommen atmete er erstmal tief durch.

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Idena am Do 3 Jan 2013 - 22:06

Sattelzeug zu putzen, einzuölen und das Pferd des Ritters zu striegeln hatte Idenas Nachmittaf zu einem Großteil eingenommen, aber bei Weitem nicht ausgefüllt. Sorgfältig und sogar mehr als eigentlich nötig gewesen wäre hatte sie sich dieser Aufgabe gewidmet, so wie es ihr Auftrag gewesen war. Danach hatte sie das glänzende Leder und das sauberer Pferd noch abwechselnd angestarrt und darüber nachgedacht, was sie nun tun sollte. Es war ihr unangenehm, schon wieder beim Ritter auszutauchen und um eine Aufgabe zu bitten. Sie kam sich jedes Mal vor wie ein kleines Mädchen, das über Langeweile klagte und darum bat beschäftigt zu werden. Sie hatte wusste, dass es viele, weitaus bedeutendere Dinge, die ihren Herrn derzeit beschäftigten.

Andererseits würde es Ritter Duran bestimmt nicht gefallen, wenn sie sich einfach selbst mit etwas beschäftigte und sie sogar beim Rumlungern erwischte. Was blieb ihr also anderes übrig als ihren Herrn wieder aufzusuchen? Seufzend machte sie sich auf um den Ritter zu suchen. Sie hoffte ihn in guter Laune anzutreffen.
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Fr 4 Jan 2013 - 7:23

Duran ging zwei Schritte gerade aus so das er den Flur überquert hatte und nun durch eines der
Fenster in den Innenhof sehen konnte. Unten sah er Wachen die am Tor Leute kontrollierten oder auch einen seiner Bediensteten die von A nach B liefen um irgendwelche Dinge zu erledigen.
Ein merkwürdiges kratzen auf dem Steinboden riss ihn aus seinen Gedanken.
"Was ist das?" dachte Duran und drehte sich langsam um. Etwas weiter von ihm entfernt saß eine Person auf dem Boden. Komische Dinge baumelten an seiner Kleidung und er oder es hatte ein Wolfsfell übergelegt. Es kaute auf irgendetwas herrum und kratzte mit den Nägeln über den Steinboden.
Egal was es war. Es hatte hier in der Motte sicherlich nichts zu suchen auch wenn er sich sicher war es oder ihn irgendwann schon einmal begegnet zu sein und er würde die Wachen auspeitschen lassen die dieses Ding hier herein gelassen hatten.
"WACHE!" rief Duran.

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Idena am Fr 4 Jan 2013 - 12:52

Statt der herbeigerufenen Wache eilte aber zuerst der Knappe herbei, der gerade auf den Weg zum Ritter gewesen war. Verwundert blieb sie stehen. Auch sie sah das merkwürdige Fellknäuel auf dem Boden kauern. Irgendwie kam es ihr bekannt vor, aber der Ritter schien sich nicht über dessen Anwesenheit freuen. Also spielte es keine Rolle. Sie tastete nach ihrem Dolch, da sie keine andere Waffe bei sich trug, und machte einen Schritt auf den ungebetenen Gast zu.


Zuletzt von Asdis/Idena am Fr 4 Jan 2013 - 14:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am Fr 4 Jan 2013 - 13:57

Ulfúr saß noch immer auf dem Boden und war ein wenig überrascht, als er den Ruf nach Wachen vernahm.

Also sah er auf und Duran und eine junge Frau im Gang vor sich. Der Dolch in ihrer Hand beeindruckte ihn nur mäßig.
"Nanu, was ist denn jetzt schon wieder los?"

Er riss sich aber ein wenig zusammen, nicht frech zu werden und meinte dann einfach:
"Aber, aber. Ich bin doch nur zu Besuch bei Lox hier. Er hat mir aufgetragen hier zu warten."

Der befellte Mann stand auf und verneigte sich.
Seine Erscheinung war gewohnt schäbig und behangen mit allen möglichen schamanistischen Werkzeugen und Gegenständen.
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Sa 5 Jan 2013 - 16:53

Duran sah im Augenwinkel seinen Knappen der seinen Dolch zog und nun zwischen ihm und dem komischen Mann stand.
"Sehr gut." Dachte Duran. "Der erste Knappe der Grips und Mut hat."
Der Ritter legte seine Hand an den Griff seines Dolches.
"Wer seit ihr und was habt ihr hier zu suchen. Antwortet schnell und weise und es ist mir egal ob ihr ein Besucher von Lox seit. Wer hat euch hier eigentlich rein gelassen? Knappe! Lass dieses Ding nicht aus den Augen!"

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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Owen McCallaghan am Sa 5 Jan 2013 - 17:49

Der Wolf sah die Zwei weiterhin relativ unbeeindruckt an.
So Elenya es wollte, so würde sein Leben hier und jetzt ein Ende finden. Das konnte der Schamane sich jedoch kaum vorstellen.
Kerker vielleicht, Folter eher weniger, Verbannung schlimmstenfalls, aber den Tod... warum sollte Elenya seinen Tod wünschen?

"Wolf, mein Name. Ich bin ein Diener der Achte, Schamane der Elenya. Ihr Licht hat mich hierher geführt und um mit Lox ihre Lehren zu teilen, besprechen und vertiefen bin ich hier. Welche Eurer Wachen mich hineingelassen hat weiß ich nicht mehr, ich habe ein fürchterlich schlechtes Gesichtergedächtnis, so leid es mir tut. Hört, werter Ritter, ich will keinen Streit provozieren und niemandem Ärger machen. So es Euer Wunsch ist verlasse ich Euer monumentales Bauwerk. Das würde mich zwar um die Gelegenheit bringen den Achten zu huldigen, aber dann müsste Lox mich wohl zu diesem Zweck aufsuchen... und das kann sich als schwierig erweisen."

Einen kurzen Moment lang dachte er daran einfach den Segen zu nutzen, den seine Göttin ihm geschenkt hatte. Es wäre ihm mit Sicherheit möglich die beiden vor ihm Stehenden davon zu überzeugen, dass er ein Freund war, den aufzunehmen sich lohnen würde, wenn auch nur mit Hilfe von Elenyas Kraft. Doch schnell verwarf er diesen Gedanken wieder... er wollte nicht noch mehr Ärger als er schon hatte.

Irgendeinen Zweck hatte das alles, welchen, das würde er noch erfahren, früher oder später, durch Elenyas Gnade. Aber anscheinend nicht jetzt.
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Re: Bärenfels, in den entlegenen Räumen der Motte

Beitrag  Duran am Di 8 Jan 2013 - 16:33

Die ersten Wachen eilten herbei und umzingelten den Fremden mit vorgehaltenen Waffen.
Duran überlegte woher er ihn kannte aber sein Gedächnis wollte ihm nicht so wirklich helfen.
"Na schön. Das werden wir ja gleich haben. Lox! Kommt bitte einmal auf den Flur! Lox!"
rief Duran.

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